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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

"The times are changing“ – Bewertung eines Moduls im Modellstudiengang durch fünf aufeinander folgende Jahrgänge

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  • corresponding author Philip Bintaro - Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Nieren- & Hochdruckerkrankungen, Hannover, Deutschland
  • Hermann Haller - Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Nephrologie, Hannover, Deutschland
  • Ingo Just - Medizinische Hochschule Hannover, Studiendekan, Hannover, Deutschland
  • Volkhard Fischer - Medizinische Hochschule Hannover, Studiendekanat, Hannover, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocP128

doi: 10.3205/12gma026, urn:nbn:de:0183-12gma0268

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Bintaro et al.
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Gliederung

Text

In drittem Studienjahr des Modellstudiengangs der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden im Modul "Propädeutikum II“ die wichtigsten klinischen Krankheitsbilder als integrierte Vorlesungen vor etwa 90 Studierenden behandelt. Täglich wird ein ausgewähltes Krankheitsbild aus klinischer, patho-(physio)logischer und pharmakologischer Sicht am Vormittag beleuchtet, wenn möglich unter Einbindung eines Patienten. Die Nachmittage stehen für das Eigenstudium zur Verfügung. Das Modul greift damit die im zweiten Studienjahr gelegten Kenntnisse in Anamnese und Untersuchungstechniken auf. Im Anschluss absolvieren die Studierenden ein dreiwöchiges Blockpraktikum, in dem vor allem die "Aufarbeitung“ des Patienten im Mittelpunkt steht.

In unserer Untersuchung wurde die Hypothese aufgestellt, dass

1.
die Integration von Patienten und
2.
die problemorientierte Integration klinischer Aspekte von wesentlicher Bedeutung für die Evaluation dieses Moduls sind.

Das Modul wurde erstmals im Studienjahr 2007/2008 angeboten. Die Integration von Patienten einer-seits sowie die abteilungsübergreifende Koordination andererseits stellten inhaltlich wie auch organisatorisch ein Problem dar. Vor dem Studienjahr 2011/2012 erfolgte daher eine Intensivierung hinsichtlich der Abstimmung der Veranstaltungsinhalte sowie eine Reorganisation des Ablaufs. In diesem Studienjahr wurde neben der Basisevaluation am Ende des Moduls eine Evaluation der einzelnen Tage durch-geführt. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung eines Gesamtkonzeptes für die Evaluation von Studium und Lehre.