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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Lehrqualifikation für Habilitation und Berufung in der Medizin: Was ist und was wäre wünschenswert?

Workshop

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  • corresponding author presenting/speaker Martin R. Fischer - Universität Witten, Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland
  • Pascal Beberat - TU München, Fakultät für Medizin, MeDiCAL, München, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma271

DOI: 10.3205/11gma271, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2719

Veröffentlicht: 26. September 2011

© 2011 Fischer et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: In den letzten Jahren hat sich ein differenziertes Qualifikationsangebot in der Hochschul- und Medizindidaktik für Dozenten entwickelt. Neben fakultären und universitären Programmen seinen landesweite Zertifikate in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen im Umfang von 120 Stunden und der bundesweit ausgerichtete berufsbegleitende Master of Medical Edcuation (MME) des Medizinischen Fakultätentages an der Universität Heidelberg genannt. Parallel zu dieser Entwicklung schlagen sich in den Habilitationsordnungen der Medizinischen Fakultäten neben dem rein qunatitativen Nachweis von Lehrleistung zunehmend formale Kriterien zum Nachweis der pädagogisch-didaktischen Qualitfikation der Habilitanden nieder. In abgeschwächter Weise gilt dies auch für die Anforderungen in Ausschreibungen für Neuberufungen.

Ziel/e: In dem Workshop sollen folgende Fragen erörtert werden:

1.
Welche Qualifikationsanforderungen bzgl. Lehre sollten sinnvollerweise an Habilitanden an Medizinischen Fakultäten gestellt werden?
2.
Welche Qualifikationsangebote der Fakultäten, Kompetenzzentren und hochschuldidaktischen Zentren ergeben sich daraus?
3.
Inwiefern sollten lebenslange Qualifikationserfordernisse in der Lehre im Sinne einer kontinuierlichen professionellen Entwicklung eingeführt werden?
4.
In welcher Weise sollte die Lehrqualifikation im Rahmen von Berufungsverfahren Berücksichtigung finden oder überprüft werden?

Der Workshop soll Gelegenheit bieten, dass Engagierte und Interessierte zu diesen Fragen vor dem Hintergrund der Ist-Situation an ihren jeweiligen Fakultäten Stellung nehmen und sich austauschen können. In einer gemeinsamen Stellungnahme soll das Ergebniss des Workshops dargestellt und zukünftige Perspektiven für die Fakultäten aufgezeigt werden.

Struktur/Methoden: Nach zwei kurzen Inpulsvorträgen der Workshopanbieter i.S. eines Überblicks zur Ist-Situation sollen die vier Leitfragen in einer moderierten Gruppendiskussion mit Darstellung der unterschiedlichen fakultären Perspektiven der Teilnehmer bearbeitet werden. Am Ende sollen die Ergebnisse zusammenfassend formuliert und mögliche weitere Schritte im Sinne einer Empfehlung an die Fakultäten diskutiert werden.

Zielgruppe: Insbesondere Anbieter von Qualifikationsangeboten für medizinische Habilitanden, Mitglieder von Habilitations- und Berufungskommissionen, Weiter- und Fortbildungsverantwortliche, Ärztekammervertreter sowie an dem Thema generell Interessierte.

Zusätzliche Informationen:

Schwierigkeit: Fortgeschrittene

Im Rahmen des Workshops ist/sind geplant:

Vorträge: Ja

Praktische Kleingruppenarbeit: Nein

Erarbeitung einer gemeinsamen Stellungnahme: Ja

Sonstiges: Impulsvortrag, Diskussion

Maximale Teilnehmerzahl: 20