gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Die Kunst der guten Lehre Lebendiges Lernen mit TZI (Themenzentrierte Interaktion)

Workshop

Suche in Medline nach

  • corresponding author presenting/speaker Hille Lieverscheidt - Ruhr-Universität Bochum, Bochum, Deutschland
  • Kathrin Klimke-Jung - Ruhr-Universität Bochum, Bochum, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma261

DOI: 10.3205/11gma261, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2610

Veröffentlicht: 26. September 2011

© 2011 Lieverscheidt et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Dass das medizinische Wissen besser behalten wird, je intensiver die studentischen Gruppen sich damit auseinandersetzen (s. Miller-Pyramide), ist weitgehend Konsens. Die ärztliche Approbationsordnung verlangt von den Lehrenden, in ihren Seminaren Methoden einzusetzen, die den Studierenden eine aktive Beteiligung ermöglichen. Über verschiedene Variationen der Seminargestaltung haben wir uns im letztjährigen GMA-Workshop ausgetauscht. Aufgrund der positiven Resonanz bieten wir eine Fortsetzung auf etwas höherem Niveau an.

Ziel/e: Am Ende des Workshops haben Sie

  • das Gruppenpuzzle als Methode erlebt und vertieft
  • verschiedene Elemente aus dem Methodenkoffer der Themenzentrierten Interaktion auf Ihren Lehralltag angewandt und ihre Wirkung reflektiert

Struktur/Methoden: Gruppenarbeit als Methode ermöglicht vielfältige Beteiligung des einzelnen, Kontakt untereinander und Freude am Lernen. Wir experimentieren im Workshop weiter mit dem Gruppenpuzzle. In verschiedenen Gruppenkonstellationen thematisieren wir unterschiedliche Elemente aus dem Methodenkoffer der Themenzentrierten Interaktion (TZI nach Ruth Cohn). Wie gelingt es, mit TZI motivierende Lernbedingungen zu schaffen und die Selbstlernkompetenz der Lernenden zu stärken? Wie gestalten wir Anfang und Ende einer Lehrveranstaltung? Welche Rolle spielt die Selbstverantwortung? Wie gestalte ich meine Rolle als Leitung im Sinne von TZI…?

Zielgruppe: Lehrende der Medizin mit Vorkenntnissen in TZI, Fortsetzung des Workshops vom letzten Jahr

Zusätzliche Informationen:

Schwierigkeit: Fortgeschrittene

Im Rahmen des Workshops ist/sind geplant:

Vorträge: Nein

Praktische Kleingruppenarbeit: Ja

Erarbeitung einer gemeinsamen Stellungnahme: Ja

Sonstiges: Die "gemeinsame Stellungnahme" am Ende besteht in einem Fazit aus den Erkenntnissen und Erfahrungen des Workshops.

Maximale Teilnehmerzahl: 16