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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Responsive Evaluation einer Kommunikations-OSCE im Fach der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

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  • corresponding author presenting/speaker Marianne Mauch - Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Mainz, Deutschland
  • author Sabine Fischbeck - Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Mainz, Deutschland
  • author Wilfried Laubach - Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Mainz, Deutschland
  • author Manfred Beutel - Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Mainz, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma233

DOI: 10.3205/11gma233, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2336

Veröffentlicht: 26. September 2011

© 2011 Mauch et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Im Kursus der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie in Mainz sollen medizinpsychologische Lehr- und Lernziele erreicht werden. Zugleich soll studentenorientiert unterrichtet werden. In diesem Rahmen wird die Resonanz der Teilnehmer auf eine den Kursus abschließende Kommunikations-OSCE anhand einer responsiven Evaluation [1] ermittelt.

Methoden: Für diesen Zweck wurden die Studierenden der Medizin gebeten, zu dieser praktischen Prüfung direkt nach ihrem Absolvieren Stellung zu nehmen: Ein eigens entwickeltes Instrument betraf das Dazulernen an den einzelnen Stationen, deren jeweiliger subjektiver Schwierigkeitsgrad, die Eindeutigkeit der Aufgabenstellung und Veränderungsempfehlungen. Zusätzlich wurde ermittelt, ob der Kursus ausreichend auf diese kommunikationsbezogene OSCE vorbereitet hatte und ob diese aus der Sicht der Absolventen beibehalten werden sollte. Es nahmen n=182 Medizinstudierende des zweiten vorklinischen Semesters (61% weiblich, Durchschnittsalter 22 Jahre) daran teil.

Ergebnisse: Die Studierenden gaben an, meistenteils in hohem Maß an den OSCE-Stationen dazugelernt zu haben. Die betreffenden Aufgabenstellungen wurden als wenig bis ausgeprägter schwierig (Mitteilung einer Krebsdiagnose) beurteilt. Darüber hinaus erschienen sie ihnen als größtenteils eindeutig. Die meisten sahen sich durch den Kursus ausreichend auf die OSCE vorbereitet und stimmten für eine Fortsetzung dieser Prüfungsform.

Schlussfolgerung: Eine responsive Evaluation bietet den Dozenten Aufschlüsse zur studierendenbezogenen Weiterentwicklung des OSCE-Konzeptes.


Literatur

1.
Heim E, Thommen M. Curriculum Psychosoziale Medizin - Entwicklung und Evaluation. In: Saladin P, Schaufelberger HJ, Schläppi P (Hrsg). "Medizin" für die Medizin. Basel: Helbig & Lichterhahn; 1989. S.187-205.