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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Kommunikationskurse im SkillsLab: Was kann das Peer-to-peer-Training leisten?

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Katharina Wick - Uniklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie, Jena, Deutschland
  • author Swetlana Philipp - Uniklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie, Jena, Deutschland
  • author Christiane Brüning - Uniklinikum Jena, Studiendekanat, SkillsLab, Jena, Deutschland
  • author Luise Szigarski - Uniklinikum Jena, Studiendekanat, SkillsLab, Jena, Deutschland
  • author Robert Wilhelm - Uniklinikum Jena, Studiendekanat, SkillsLab, Jena, Deutschland
  • author Bernhard Strauß - Uniklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie, Jena, Deutschland
  • author Michael Fritzenwanger - Uniklinikum Jena, Klinik für Innere Medizin I, Jena, Deutschland
  • author Sven Koscielny - Uniklinikum Jena, Klinik für Hals-, Nasen- u. Ohrenkrankheiten, Jena, Deutschland
  • author Katrin Pahlke - Uniklinikum Jena, Studiendekanat, SkillsLab, Jena, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma156

DOI: 10.3205/11gma156, URN: urn:nbn:de:0183-11gma1565

Veröffentlicht: 26. September 2011

© 2011 Wick et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Im Kursmodul „Leitsymptomorientierte Anamnese“ können Techniken und Erfahrungen aus dem großen Komplex der Anamnese in spezifischen Fallsimulationen angewendet und trainiert werden. Das Kursmodul findet im SkillsLab statt und dauert 90 Minuten. Können Teilnehmer innerhalb des Kurses ihre Kompetenzen verbessern und auf ähnliche Herausforderungen im ärztlichen Alltag vorbereitet werden? Wie schätzen sie ein solches fakultatives Übungsangebot ein?

Methoden: Angeleitet von Medizinstudenten als Tutoren können fünf Teilnehmer in drei verschiedenen Rollenspielsituationen Fertigkeiten des Anamnesegespräches reaktivieren und üben. Hierbei werden unter anderem Schauspielpatienten eingesetzt. Dabei geben sich die Teilnehmer bezüglich einzelner Aspekte der Gesprächsführung Feedback.

In einer Prä-post-Befragung innerhalb des Pilotkurses schätzten 30 Studierende der Medizinischen Fakultät in Jena (klinischer Abschnitt) ihren Kompetenzzuwachs ein (8 Items) und evaluierten das Kursmodul hinsichtlich Inhalt, Organisation sowie Peer-Teaching (20 Items).

Ergebnisse: Die vollständigen Ergebnisse des Pilotkurses werden erst Ende des Sommersemesters 2011 vorliegen.

Unsere Hypothesen lauten:

  • Die Selbsteinschätzung der Teilnehmer wird eine signifikante Verbesserung der erworbenen Kompetenzen zeigen.
  • Das Trainieren der inhaltlichen und zeitlichen Strukturierung einer Anamnesesituation wird als besonders relevant bewertet.
  • Peer-Teaching im kommunikativen Setting wird von Studierenden angenommen und positiv bewertet.

Schlussfolgerung: Die Übung kommunikativer Fertigkeiten, die täglich von Ärzten benötigt werden, bringt einen kurzfristigen Kompetenzzuwachs für Studierende. Langfristige Effekte werden zukünftig im Rahmen von Stationspraktika untersucht. Im Wintersemester 2011/2012 werden die Verbesserungsvorschläge bezüglich der Durchführung des Kursmoduls umgesetzt.