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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

23.09. - 25.09.2010, Bochum

Workshop 12: Neue Möglichkeiten durch elektronische Prüfungen

Workshop

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  • corresponding author presenting/speaker Jan P. Ehlers - Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, eLearning-Beratung, Hannover, Deutschland
  • presenting/speaker Karl-Heinz Windt - Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland
  • presenting/speaker Andrea Tipold - Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Klinik für Kleintiere, Hannover, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Bochum, 23.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10gma260

DOI: 10.3205/10gma260, URN: urn:nbn:de:0183-10gma2601

Veröffentlicht: 18. August 2010

© 2010 Ehlers et al.
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Gliederung

Text

Elektronische Prüfungen können diagnostisch (als Eingangstest z.B. AdH), formativ (als Lernerfolgskontrolle mit Feedback) oder summativ (als gewertete Abschlussprüfung, z.B. Staatsexamen) eingesetzt werden.

An der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover werden elektronische Prüfungen aus allen drei Bereichen durchgeführt und in diesem Bereich gesammelt. Im Auswahlverfahren der Hochschule werden wurden seit 2006/07 592 Studienanfänger aus 4550 Bewerbern mittels eines elektronischen Motivationstests mit Likertwerten ermittelt. Für formative Prüfungen werden im Präsenzunterricht anonyme Feedback-Systeme (PowerVote) mit MCQ und zum Selbstlernen das CASUS-System (Instruct AG) mit allen angebotenen Frageformen eingesetzt. Dabei können freiwillige Nutzungsraten von über 60% erzielt werden [1]. Die schriftlichen Examensprüfungen werden seit 2008 mit einem elektronischen System (Q [kju:], Codiplan) durchgeführt. Es konnten bisher 7168 Einzelprüfungen geschrieben werden. Als Fragenformate werden hier MCQ und Bildanalyse eingesetzt [2].

Auch wenn die Effektivität der Methode und die Erfüllung von Gütekriterien bei elektronischen Prüfungen sehr hoch sind, stellt sich im Moment noch das Problem dar, dass oft traditionelle schriftliche Prüfungen nur in einem elektronischen Format kopiert werden. Um die Möglichkeiten elektronischer Prüfungen noch mehr auszunutzen, werden für die Tiermedizin nun neue Item- und Prüfungsformate getestet. Als nächste Schritte werden die Ausweitung der Bild- (und Video-) analyse sowie das fallbasierte Prüfen gesehen.


Literatur

1.
Stasczyk C, Koch R, Bergmann H, Pfarrer C, Ehlers J, Gasse H. Vorlesungsergänzende eLearning Applikationen zur studentischen Selbstüberprüfung in der Veterinäranatomie. GMA-Jahrestagung 2008, 3.-5.10.2008, Greifswald, Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08gma78. Zugänglich unter: http://www.egms.de/static/de/meetings/gma2008/08gma078.shtml Externer Link
2.
Ehlers JP, Carl T, Windt KH, Möbs D, Rehage J, Tipold A. Blended Assessment: Mündliche und elektronische Prüfungen im klinischen Kontext..Z Hochschulentwickl. 2009;4(3):24-36. Zugänglich unter: http://www.fnm-austria.at/zfhe/xowiki/264786 Externer Link