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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

23.09. - 25.09.2010, Bochum

Vorstellung eines innovativen Lehr- und Lernkonzeptes: der Sozialmedizin-Tag der Fakultät für Medizin der Universität Witten/Herdecke (UW/H)

Poster

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  • corresponding author presenting/speaker Jörg Reißenweber - Private Universität Witten/Herdecke, Studiendekanat Medizin, Witten, Deutschland
  • Marthin Karoff - Klinik Königsfeld, Kardiologie/Sozialmedizin, Ennepetal, Deutschland
  • Marzellus Hofmann - Private Universität Witten/Herdecke, Studiendekanat Medizin, Witten, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Bochum, 23.-25.09.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10gma186

DOI: 10.3205/10gma186, URN: urn:nbn:de:0183-10gma1867

Veröffentlicht: 5. August 2010

© 2010 Reißenweber et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die veränderte und sich weiter rapide verändernde Altersstruktur unserer Gesellschaft - dokumentiert durch die auf dem Kopf stehende Bevölkerungspyramide - hat weitreichende Konsequenzen auf unsere gesamte Gesellschaft - besonders auch auf die medizinische Versorgung. Kaum jemand wird im Rahmen seiner künftigen ärztlichen Tätigkeit an der Sozialmedizin vorbeikommen. Diesem wichtigen Fach wird deshalb an der Fakultät für Medizin der UW/H auf besondere Weise Rechnung getragen, indem Sozialmedizin ganztags kompakt unterrichtet wird.

Methodik: Die Studierenden des achten Semesters erhalten jeweils im Wintersemester eintägigen Unterricht im Fach Sozialmedizin. Dabei werden führende Experten zu verschiedenen sozialmedizinischen Themengebieten eingeladen, um den aktuellen Wissensstand ihres Fachgebietes spannend zu präsentieren. Es stellte sich die Frage: Wie lassen sich die sozialmedizinischen Lehrveranstaltungen für die Studierenden noch attraktiver und nachhaltiger gestalten? Im Vordergrund stehen nun beispielsweise eine abwechslungsreiche Darbietung des prüfungsrelevanten Wissens durch Kombination von erfahreneren und jüngeren Dozierenden, durch die regelmäßige Integration neuer Dozenten und Themen - wie z. B. Sozialmedizin im Justizvollzug - sowie durch den Einsatz von Studierenden als Dozenten. Diese berichten über studentische Projekte aus dem Bereich der Sozialmedizin wie etwa Präventionsschulungen. Es soll untersucht und aufgezeigt werden, welche Besonderheiten dieses Konzept des Sozialmedizin-Tages im Vergleich zur klassischen Vorlesung aufweist und wie diese von den Studierenden angenommen werden. Zu diesem Zweck wird nach dem Sozialmedizin-Tag eine qualitative Analyse desselben mit Hilfe einer Befragung der teilnehmenden Studierenden per Email sowie zusätzlich durch freie Interviews durchgeführt.

Ergebnisse: Die Ergebnisse werden im Detail dargestellt werden.

Schlussfolgerung: Die Akzeptanz des Faches Sozialmedizin bei den Medizinstudierenden soll im Licht dieser Untersuchung durch die Optimierung des Unterrichtes beim Sozialmedizin-Tag weiter verbessert werden.