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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

08.10. - 10.10.2009, Freiburg

Integration von E-Learning in die dermatologische Lehre

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  • corresponding author Marcel Müller - Universitätsklinikum Freiburg, Hautklinik, Freiburg, Deutschland
  • Matthias Ehrt - Universitätsklinikum Freiburg, Hautklinik, Freiburg, Deutschland
  • Gerald Lippert - Universitätsklinikum Freiburg, Hautklinik, Freiburg, Deutschland
  • Thilo Jakob - Universitätsklinikum Freiburg, Hautklinik, Freiburg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Freiburg im Breisgau, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09gmaT5P139

DOI: 10.3205/09gma139, URN: urn:nbn:de:0183-09gma1392

Veröffentlicht: 2. September 2009

© 2009 Müller et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die Nutzung vielfältiger Internet-basierender Dienste, sozialer Netzwerke und anderer Informationsquellen (z.B. E-Mail, Newsgroups, Community-Portale, Twitter, StudiVZ, Facebook etc.) ist für die meisten Studierenden im privaten Bereich selbstverständlich. Diese Vielfalt an Informations- und Kooperationsquellen spiegelt sich meist noch nicht im Studium wider: viele Studiengänge bieten zwar „E-Learning“ im weitesten Sinne an, die Integration in das entsprechende Curriculum ist aber oft unzureichend. Informationsinseln im Sinne isolierter und thematisch, inhaltlich, optisch und technisch nicht kongruenter Anwendungen lassen sich nicht durchgängig bedienen und haben eine schlechte Resonanz. Entscheidend ist oftmals nicht die möglichst ausgereifte technologische Basis des E-Learnings, sondern die Bereitstellung entsprechend aufbereiteter Inhalte durch die Lehrenden.

Methodik: An der Universitäts-Hautklinik Freiburg wurde – initiiert durch die Lehrenden selbst – ein mehrstufiges E-Learning-Konzept erarbeitet mit dem Ziel, das E-Learning schrittweise als integralen Bestandteil des Lehrangebotes zu etablieren.

Seit etwa drei Jahren werden bereits die Vorlesungsfolien als PDF-Dateien einige Tage vor der Vorlesung auf den Internet-Seiten für Studierende passwortgeschützt bereitgestellt.

Im Rahmen eines E-Learning-Lehrprojektes wurde dieses Angebot erweitert: Die Vorlesungen werden mit einer speziellen Software aufgezeichnet und im Flash-Format auf der Webseite angeboten („Webcast“). Die Vorlesungsaufzeichnungen lassen sich problemlos auch als Video-Podcast, z.B. in Apples iTunes-Format, zum Download konvertieren, auf einen breiten Einsatz wurde aber wegen datenschutzrechtlicher Bedenken vorerst verzichtet.

Mit dem Beginn des Sommersemesters 2009 wird in einer Kooperation mit der Dermatologie des Universitätsklinikums Zürich das dort entwickelte, inhaltlich und technisch bereits sehr ausgereifte E-Learning-System „DOIT“ (www.swisdom.org) an Freiburger Bedürfnisse adaptiert und weiter entwickelt. In den Vorlesungen und Praktika wird anhand von konkreten Beispielen auf dieses neue Lehrmedium rekurriert, um es in das studentische Lernen optimal zu integrieren.

Parallel dazu wurden Konzepte des E-Learnings in weitere Lehrprojekte transferiert (z.B. E-Learning-Modul für die Moulagensammlung, Umsetzung multimedialer Inhalte im Problemorientierten Lernen).

Fazit: Die Vorlesungs-Webcasts zeigten ein außerordentlich positives Echo der Studierenden, die diese Angebote mit der Durchschnittsnote 1,1 bewerteten und zahlreiche positive Kommentare dazu gaben. Auch die Vorlesung wurde nicht zuletzt wegen der Bereitstellung weiterer Informationsquellen besser bewertet. Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine enge Verzahnung zwischen Vorlesung, Praktikum und E-Learning, die neben der technologischen vor allem die inhaltliche Repräsentation betrifft, für ein erfolgreiches E-Learning-Konzept essentiell ist.