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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

08.10. - 10.10.2009, Freiburg

Möglichkeiten der Vernetzung studentischer Lehre und Weiterbildung in der Notfallmedizin

Poster

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  • corresponding author Stefan Beckers - RWTH Aachen , Medizinische Fakultät, AIXTRA – Aachener Interdisziplinäres Trainingszentrum für medizinische Ausbildung, Aachen, Deutschland
  • author Jörg Brokmann - Berufsfeuerwehr Aachen, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Aachen, Deutschland
  • author Henning Biermann - RWTH Aachen , Medizinische Fakultät, AIXTRA – Aachener Interdisziplinäres Trainingszentrum für medizinische Ausbildung, Aachen, Deutschland
  • author Sasa Sopka - RWTH Aachen , Medizinische Fakultät, AIXTRA – Aachener Interdisziplinäres Trainingszentrum für medizinische Ausbildung, Aachen, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Freiburg im Breisgau, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09gmaT5P123

DOI: 10.3205/09gma123, URN: urn:nbn:de:0183-09gma1230

Veröffentlicht: 2. September 2009

© 2009 Beckers et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Gerade im Bereich notfallmedizinischer Aus- und Fortbildungsangebote kommt der Interdisziplinarität und Interprofessionalität eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus erscheint es sinnvoll und lohnenswert, über Vernetzung verschiedenster Inhalte und Themen über die „Staatsexamens-Grenze“ hinaus nachzudenken, entsprechende Rahmenbedingungen zu prüfen und Synergieeffekte auf all diesen Ebenen zu betrachten.

Methodik: Ausgehend von dem erstellten Entwurf eines Lernzielkataloges für den Querschnittsbereich Notfallmedizin, der Berücksichtigung vorhandener zertifizierender, teils evidenzbasierter Kurskonzepte (z.B. Advanced Life Support-(ALS) Provider des European Resuscitation Council (ERC), Pre-hospital Trauma Life Support (PHTLS®) oder Advanced Trauma Life Support (ATLS®) sowie der Status-Quo-Erhebung zur studentischen Ausbildung in der Notfallmedizin [1] sollen Themen, Lehr- und Prüfungsmethoden kritisch betrachtet werden und mögliche, gemeinsame Anwendungsbereiche identifiziert werden.

Ergebnis: Dargestellt werden zum einen Beispiele einer synergistischen Methode und Ressourcen-Nutzung in prä- und postgraduierter „Ausbildung“ [1], sowie potentielle Anwendungsgebiete, insbesondere im Bereich praktischer Veranstaltungsangebote.

Schlussfolgerung: Die Vernetzung verschiedenster Inhalte, Themen, Methoden und Ressourcen studentischer Lehre mit der Weiterbildung erscheint im Bereich der Notfallmedizin unter Berücksichtigung bestimmter Rahmenbedingungen machbar und sinnvoll, wenngleich eine Reihe von organisatorischen und finanziellen Aspekten beachtet werden müssen.


Literatur

1.
Beckers SK, Timmermann A, Müller MP, Angstwurm M, Walcher F. Undergraduate medical education in emergency medical care: Results of a nationwide survey at German medical schools. BMC Emerg Med. 2009;9(1):7. DOI: 10.1186/1471-227X-9-7. Externer Link
2.
Sopka S, Brokmann JC, Rossaint R, Pirkl A, Beckers SK. Kommunikation in besonderen Situationen: Ein Trainings-Programm mit Standardisierten Patienten für Notärzte. An Int Notfall Schmerz. 2009;44(2):138-142. DOI: 10.1055/s-0029-1202646. Externer Link