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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

08.10. - 10.10.2009, Freiburg

Wie reliabel sind OSCE-Prüfungen bei wiederholter Durchführung?

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  • corresponding author Oliver Meyer - Universitätsklinikum Halle, Klinik für Anästhesiologie, Halle, Deutschland
  • author Antje Felber - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Halle, Deutschland
  • author Christoph Gallschütz - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät III, Halle, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Freiburg im Breisgau, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09gmaT5P115

DOI: 10.3205/09gma115, URN: urn:nbn:de:0183-09gma1150

Veröffentlicht: 2. September 2009

© 2009 Meyer et al.
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Gliederung

Text

Im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, untersucherverblindeten Studie im Prä-Post-Test-Design wurden vor und nach der Intervention OSCE-Prüfungen durchgeführt.

Bei der Auswertung fiel unabhängig von der originären Fragestellung zufällig auf, dass der zweite OSCE signifikant schlechter ausfiel, als der erste OSCE (MW 160,25 vs. 150,55 Punkte; n=205; p < 0,001 im t-test).

Dies verwundert umso mehr, als dass die Stationen identisch waren, dieselben Prüfer an denselben Stationen prüften und auch die Bewertungsbögen identisch waren.

Es sollen hier kritisch, unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur, mögliche Ursachen für dieses Phänomen diskutiert werden.