gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

16.11. - 18.11.2007, Hannover

Methoden zur Produktion von Videomaterial für die zahnmedizinische Lehre

Vortrag/Lecture

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Hannover, 16.-18.11.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gma192

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2007/07gma192.shtml

Veröffentlicht: 14. November 2007

© 2007 Victoria et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Um den Studenten einen optimalen Eindruck einzelner zahnärztlicher Behandlungsschritte zu ermöglichen, ist es erforderlich, Videosequenzen exakt aus Behandlersicht aufzunehmen. In der Klinik für Zahnärztliche Prothetik wurden verschiedene Methoden vergleichend erprobt:

1.
Produktion mittels Videokamera auf einem Stativ
2.
Befestigung einer Kamera auf dem Kopf des Zahnarztes und Übertragung auf eine Video-Brille.
3.
Montage einer Miniaturkamera an einer Video-Brille.

Wenn die Kamera neben dem Behandler positioniert war, entstand gutes Bildmaterial. Allerdings wurden die Arbeitsschritte aus der falschen Perspektive wiedergegeben und so ein falscher räumlicher Eindruck vermittelt. Bei Positionierung der Kamera in der Behandlerposition war die Sicht des Zahnarztes eingeschränkt und führte zu Behandlungsfehlern.

Die Verankerung der Kamera auf dem Kopf des Zahnarztes und eine Bildübertragung mit einer Video-Brille lieferte ausreichend gute Bilder. Das Bild war jedoch leicht verzerrt, da die Kamera aus einem steileren Winkel aufzeichnete als es der normalen Sicht entspricht. Dies erwies sich für die Studierenden beim Erlernen der Zahnpräparation als hinderlich. Die Befestigung der Kamera an einer Video-Brille auf Augenhöhe des Behandlers, gleicht diesen Winkelfehler aus und liefert naturgetreue Bilder.

Leider erschwert das zweidimensionale Bild der Videobrille die Behandlung. Daher ist diese Methode nicht zur Dokumentation invasiver Therapieschritte am Patienten geeignet.