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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Neues Blockpraktikum Dermatologie der Universität Bonn

Poster

  • corresponding author Thorsten Hornung - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Bonn, Deutschland
  • author Evelyn Gaffal - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Bonn, Deutschland
  • author Jörg Wenzel - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Bonn, Deutschland
  • author Gustav Quade - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie Bonn, Deutschland
  • author Sandra Hirschberg - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Studiendekanat der Medizinischen Fakultät, Bonn, Deutschland
  • author Thomas Bieber - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Bonn, Deutschland
  • author Thomas Tüting - Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Bonn, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma156

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2006/06gma156.shtml

Veröffentlicht: 23. Oktober 2006

© 2006 Hornung et al.
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Gliederung

Text

Im Rahmen der neuen Approbationsordnung hat die Medizinische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn beschlossen, in Anlehnung an die französische Praxis Blockpraktika für alle klinischen Fächer in den Morgenstunden durchzuführen. Im Fachgebiet Dermatologie wurde auf dieser Grundlage eine neue Struktur für die klinisch-praktische Ausbildung konzeptioniert. Oberstes Ziel war es dabei, praxisnah, patientenbezogen und problemorientiert zu lehren. Diese Umstellung ergibt die große Chance, dass die Studierenden morgens unmittelbar in die alltägliche klinische Versorgung integriert werden. Für die Klinik bedeutet dies aber die Herausforderung, Unterricht und Patientenversorgung gleichzeitig gerecht werden zu müssen. Das neue Blockpraktikum Dermatologie basiert auf 3 Säulen. Kernbestandlteil und damit erste Säule ist die Zeit von 7:30 bis 10:30, in der die Studierenden in Kleingruppen den einzelnen Stationen zugewiesen und dort zur weitgehend selbständigen Betreuung von Patienten angeleitet werden.Während der 2. Hälfte des Vormittags finden 1 ½ stündige Seminare unter Leitung der zuständigen Oberärzte mit Besuch von Laboratorien und Funktionseinheiten statt. Zum Abschluss jeder Woche werden in diesen Seminaren Fall-Vorstellungen durch die Studierenden durchgeführt. 3. Säule ist das eigenverantwortliche Studium des Einzelnen. Hierzu hat die Klinik zur Vor- und Nachbereitung ein ausführliches Praktikumsskript erstellt. Interessierte haben jederzeit die Möglichkeit im Rahmen von Hospitationen und Famulaturen tiefere Einblicke in die Dermatologie zu erhalten. Abgerundet wird das 2 wöchige Praktikum durch ausführliche Einführungs- und Abschlussbesprechungen. Erste Ergebnisse der Evaluation durch die Studierenden zeigen, dass die neue Praktikumsorganisation die Qualität des Unterrichts deutlich verbessern konnte.