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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Bericht über MEQ: Datenbankentwicklung an der privaten Universität Witten/Herdecke

Bericht über MEQ: Datenbankentwicklung an der privaten Universität Witten/Herdecke

Vortrag

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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma027

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2006/06gma027.shtml

Veröffentlicht: 23. Oktober 2006

© 2006 Hofmann et al.
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Gliederung

Text

Der Ausdruck "Modified Essay Question" (MEQ) ist eine schriftliche Prüfung die in den 60er Jahren zunächst für Allgemeinärzte eingesetzt wurde. In den 80er Jahren wurde er in den USA für Medizinstudierende im dritten und im letzten klinischen Jahr erprobt. Im Modellstudiengang der Universität Witten/Herdecke ersetzen drei MEQs und zwei OSCEs den ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.

Die Durchführung einer MEQ-Prüfung ist aufwendig: es müssen in der Regel sechs Fallgeschichten mit ca. 70 Fragen geschrieben werden. Die Fragen werden von Dozenten der jeweiligen Fächer gestellt. Auf Grund der Struktur der UWH mit Kooperierenden Kliniken sind meist erhebliche räumliche Distanzen zu überbrücken, die insbesondere die Korrektur kosten- und zeitaufwendig gestalten.

Bisher erfolgt die Erstellung des MEQ in einzelnen Word Dokumenten, die via Mail verschickt und anschließend zusammengeführt werden. Für die Fragenautoren ist nicht nach zu vollziehen auf welchem Entwicklungsstand sich der MEQ gerade befindet. Die Archivierung von Prüfungsfragen ist unübersichtlich, eine Suchfunktion gibt es nicht. Die Zuordnung der Auswertung einzelner Fragen ist zeitaufwendig.

Wir berichten über die Entwicklung einer speziellen MEQ/OSCE Datenbank, in der das parallele Arbeiten mehrer Fragenautoren an einem Fall möglich und die Archivierung bisher gelaufener Prüfungen gegeben ist. Fragenautoren werden durch die Datenbank in die Lage versetzt, selber auf archivierte Prüfungen und deren Auswertung zurückzugreifen und die Entwicklung der Fallgeschichte mit zu verfolgen.

Die Datenbank befindet sich in der letzten Testphase und soll in wenigen Wochen der realen Erprobung standhalten.

Ergebnisse einer qualitativen Befragung zur Akzeptanz der Datenbank, Effektivität/Effizienz der Arbeitsabläufe und Verbesserungsvorschläge der Tester (Dozenten/Fragenautoren) werden ebenfalls vorgestellt.