gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Anwendung realitätsnaher multimedialer Computer-Lernfälle in der studentischen Ausbildung: Evaluation verschiedener Lernszenarien

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Sören Huwendiek - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Abteilung Kinderheilkunde I, Heidelberg, Deutschland
  • Sabine Köpf - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Abteilung Kinderheilkunde I, Heidelberg, Deutschland
  • Britta Höcker - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Abteilung Kinderheilkunde I, Heidelberg, Deutschland
  • Jörn Heid - Studiengang Medizinische Informatik der Universität Heidelberg/ Fachhochschule Heilbronn, Heidelberg/Heilbronn, Deutschland
  • Matthias Bauch - Studiengang Medizinische Informatik der Universität Heidelberg/ Fachhochschule Heilbronn
  • Hans-Martin Bosse - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Abteilung Kinderheilkunde I, Heidelberg, Deutschland
  • Martin Haag - Studiengang Medizinische Informatik der Universität Heidelberg/ Fachhochschule Heilbronn, Heidelberg/Heilbronn, Deutschland
  • Franz-Josef Leven - Studiengang Medizinische Informatik der Universität Heidelberg/ Fachhochschule Heilbronn, Heidelberg/Heilbronn, Deutschland
  • Georg F. Hoffmann - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
  • Burkhard Tönshoff - Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Abteilung Kinderheilkunde I

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma118

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma118.shtml

Eingereicht: 15. Juli 2005
Veröffentlicht: 28. Oktober 2005

© 2005 Huwendiek et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Poster

An der Universitätklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg wird das realitätsnahe Computerprogramm "CAMPUS-Pädiatrie" seit 5 Jahren zur studentischen Ausbildung eingesetzt. Zum einen können die Studierenden Kasuistiken im freiwilligen Selbststudium bearbeiten. Zum anderen bearbeiten die Studierenden jeweils zu zweit oder zu dritt im Rahmen des tutoriell betreuten Kleingruppenunterrichts einen Lernfall, anschließend werden die Kasuistiken in der Kleingruppe nachbesprochen. Evaluationsdaten zu diesen Lernszenarien liegen in der Literatur kaum vor.

Ziel der Evaluation war es, die Akzeptanz sowie Vor- und Nachteile der angebotenen Lernszenarien zu untersuchen.

Über 400 Medizinstudierende evaluierten den Einsatz von CAMPUS-Pädiatrie im Selbststudium und im Kleingruppenunterricht.

Die Studierenden bewerteten die Anwendung von CAMPUS-Pädiatrie sowohl im Selbststudium als auch im tutoriell betreuten Kleingruppenunterricht als sehr positiv, lehrreich und effektiv. Während im Selbststudium die Vorteile des zeit- und ortsunabhängigen Lernens hervorgehoben wurden, wurde für die Anwendung im Kleingruppenunterricht insbesondere die Freude am gemeinsamen Lernen und die Möglichkeit des fachlichen Austausches mit Kommilitonen und Tutoren als positiv bewertet. Die Kombination beider Lernszenarien erschien den Studierenden sinnvoll.

Beide beschriebene Lernszenarien wurden von den Studierenden positiv bewertet, eine Kombination beider Lernformen erscheint sinnvoll.