gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Wahrnehmung medizinischer Ausbildungskonzepte durch Studierende: Darstellung eines qualitativen Forschungsansatzes als erweiterter Blickwinkel auf Wirkmechanismen in POL-basierten und traditionellen Curricula

Vortrag

Suche in Medline nach

  • corresponding author presenting/speaker Aenne Meike Böthern - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Modellstudiengang Medizin, Hamburg, Deutschland
  • Monika Bullinger
  • Olaf Kuhnigk

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma031

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma031.shtml

Eingereicht: 15. Juli 2005
Veröffentlicht: 26. Oktober 2005

© 2005 Böthern et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Workshop

Hintergrund: Ein Ausbildungskonzept auf der Grundlage des Problemorientierten Lernens wurde 2001 für die ersten sechs Semester des Medizinstudiums in Hamburg parallel zum Regelstudium eingeführt.

Methode: Ein qualitatives Interview diente zur Erfassung der Wahrnehmung medizinischer Ausbildungskonzepte durch Studierende.

Es wurden 21 Studierende aus dem ersten Jahrgang des Modellstudiengangs und 21 parallel studierende Regelstudierende befragt. Die Auswertung der Interviews wurde mittels Inhaltsanalyse nach Mayring (2003) durchgeführt.

Hypothesen:

1. Das Ausbildungskonzept hat Einfluss auf das Lernverhalten. Es ist jedoch nicht vorhersehbar, wie es das Lernverhalten beeinflusst.

2. Studierende innerhalb der Gruppen nehmen sehr unterschiedliche Aspekte des Curriculums als zentral wahr, z.B. den Grad der Betreuung oder die Anwendbarkeit der Inhalte

3. Welche Aspekte eines Curriculums die Studierenden wahrnehmen, ist entscheidend für den Einfluss auf das Lernverhalten. Spielt z.B. für die Studierenden die Anwendungsorientiertheit der Lerninhalte eine geringe Rolle, wird sie auch deren Lernverhalten wenig beeinflussen.

Das Datenmaterial befindet sich zur Zeit in der Auswertung. Forschungsansatz und Ergebnisse werden dargestellt.