gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Das neue Hochschulzulassungsverfahren in der Medizin: Chance oder nur Mehrbelastung?

Vortrag

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  • corresponding author presenting/speaker Klaus-Jürgen Klebingat - Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Medizinische Fakultät, Greifswald, Deutschland
  • Petra Meinhardt
  • author Bernd Kordaß - Universität Greifswald, Greifswald, Deutschland

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma005

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma005.shtml

Eingereicht: 15. Juli 2005
Veröffentlicht: 26. Oktober 2005

© 2005 Klebingat et al.
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Gliederung

Workshop

Weitgefächerte Berufsziele innerhalb der Medizin und Zahnmedizin bedingen bei Einheitlichkeit der Basisausbildung eine frühzeitige Differenzierung der Studiengänge. Die Profilbildung der Hochschulen dient so der geeigneten Vorbereitung anzusteuernder Berufsziele. Das Ergebnis solcher Ausbildung wird durch die Qualität der Lehre sowie durch die Eignung und Motivation der Studierenden gleichermaßen bestimmt und sichert bei positiver Kongruenz weitgehend den Erfolg. Folglich müssen die Studienbewerber und die Hochschulen gleichermassen eine freie Auswahl der Fakultät bzw. der Bewerber haben. Eingeschränkt dienen diesem Anliegen bisher 25% der Zulassung zum Studium der Medizin bzw. Zahnmedizin in hochschuleigener Verantwortung, ab 01. 10. 2005 nun 60%. Aus den bisherigen Erfahrungen mit der Zulassung über Auswahlgespräche heraus hat sich die Medizinische Fakultät Greifswald schon 2005 zur Realisierung auch der hochschuleigenen Zulassung von 60% entschlossen. Hierzu wurde ein gestaffeltes Zulassungsverfahren vorbereitet. Die daraus erwachsenden Chancen, aber auch die Schwierigkeiten seiner Umsetzung werden zur Diskussion gestellt. Diese soll dem Erfahrungsaustausch mit den Fakultäten gleicher Intension dienen und den erst 2006 beginnenden Fakultäten ermöglichen, erkannte Schwierigkeiten zu vermeiden.