gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Erste Erfahrungen mit der Auswahl der Studienbewerber durch die Hochschulen

Vortrag

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  • corresponding author presenting/speaker Rolf Blasberg - Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Physiologische Chemie, Mainz, Deutschland

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma004

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma004.shtml

Eingereicht: 18. Oktober 2005
Veröffentlicht: 26. Oktober 2005

© 2005 Blasberg.
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Gliederung

Workshop

Den Hochschulen stark erweiterte Möglichkeiten zur Auswahl ihrer künftigen Studierenden zu geben, ist die Intention der 7. Novelle zum Hochschulrahmengesetz (HRG) vom 28. August 2004. Dies betrifft primär die von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) bundesweit vergebenen Studiengänge; zur Zeit sind dies Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin. Ab dem Wintersemester 2005/2006 wurden nur noch je 20% der Studienplätze nach Abiturnote und Wartezeit, hingegen 60% - bisher höchstens 24% - nach dem Ergebnis eines Hochschulauswahlverfahrens (HAV) vergeben.

Die Bewerbung für die genannten Studiengänge erfolgt weiterhin bei der ZVS, wobei die Studienbewerber bis zu sechs Ortswünsche in einer Rangliste angeben können. Kriterien für das HAV sind: Grad der Qualifikation (Abiturnote), gewichtete Einzelnoten, ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, Art der Berufsausbildung und das Ergebnis eines Auswahlgespräches, wobei der Abiturnote maßgeblicher Einfluss zu geben ist.

Die den Hochschulen für ein Auswahlverfahren zur Verfügung stehende Zeit ist mit knapp sechs Wochen sehr kurz. Da damit zu rechnen ist, dass zahlreiche Bewerber von mehreren Hochschulen ausgewählt werden, gibt die ZVS diesen Bewerbern Gelegenheit, sich innerhalb einer sehr kurzen Frist für eine der in Frage kommenden Hochschulen zu entscheiden.

Statistische Daten, insbesondere zu den von den Hochschulen durchgeführten Auswahlverfahren, zur Problematik von Mehrfachbewerbungen und -zulassungen und zum Ergebnis von Nachrückverfahren können naturgemäß nur sehr kurzfristig und wahrscheinlich auch höchst unvollständig zusammengestellt werden. Dennoch soll versucht werden, über erste Erfahrungen aktuell zu berichten.