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Symposium E-Learning: Aktueller Stand und Chancen in der Allgemeinmedizin

Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

08.07. bis 09.07.2005, Frankfurt am Main

Projekt AQAH "Ambulantes Qualitätsmanagment alkoholbezogener Störungen in der hausärztlichen Praxis"

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  • corresponding author Martin Härter - Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Freiburg, Freiburg, Deutschland
  • D. Cavric - Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Freiburg, Freiburg, Deutschland
  • M. Berner - Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Freiburg, Freiburg, Deutschland

Symposium E-Learning: Aktueller Stand und Chancen in der Allgemeinmedizin. Frankfurt, 08.-09.07.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05elearn17

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/elearn2005/05elearn17.shtml

Veröffentlicht: 30. Juni 2005

© 2005 Härter et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund:

Das Projekt ist Teilprojekt des Suchtforschungsverbundes Baden-Württemberg und wird in Kooperation mit den Lehrbereichen Allgemeinmedizin der Universitäten Freiburg (Prof. Dr. Niebling) und Tübingen (Prof. Dr. Lorenz) durchgeführt. Im Rahmen der ersten dreijährigen Förderphase wurde ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem für alkoholbezogene Störungen entwickelt, implementiert und evaluiert. Ziel der zweiten Förderphase sind Transfer und Dissemination des Qualitätsmanagementsystems in die Routinepraxis der Ärzte.

Methodik:

Geplant sind die Erstellung einer elekronischen Version der Versorgungsleitlinie sowie die Entwicklung eines e-Learning-Tools und eines computergestützten Dokumentationssystems. Im Anschluß sollen im Rahmen einer randomisierten Studie zwei verschiedene Transferstrategien in die Routineversorgung untersucht werden: Fortbildung des Arztes allein und Fortbildung des Arztes und des gesamten Praxisteams.

Erwartete Ergebnisse:

Es wird erwartet, daß die Überarbeitung des QM-Systems dessen Nutzung in der Routine-Praxis ermöglicht. Des weiteren wird erwartet, dass das weitergreifende Transfermodell, das die Fortbildung des gesamten Praxisteams beinhaltet, sich einem auf die Fortbildung des Arztes beschränkten Modell überlegen zeigen wird.

Diskussion:

Falls der Praxistransfer der weiterentwickelten QM-Tools positive Resultate bezüglich der Akzeptanz der Nutzer und Qualitätsverbesserungen in der Versorgung alkoholkranker Patienten erbringt, können diese in Modelle der Integrierten Versorgung oder in Disease-Management-Programme übertragen werden.