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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e. V. (DOG)

21. - 24.09.2006, Berlin

Optimierung der Histokompatibilität in der perforierenden Keratoplastik

The role of histocompatibility in penetrating keratoplasty

Meeting Abstract

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  • D. Böhringer - Universitäts-Augenklinik Freiburg

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.. 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Berlin, 21.-24.09.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06dogDO.12.03

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dog2006/06dog094.shtml

Veröffentlicht: 18. September 2006

© 2006 Böhringer.
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Gliederung

Text

Ziel

Die immunologische Transplantatabstoßung ist die führende Ursache für ein Transplantatversagen nach perforierender Keratoplastik.

Methode

In diesem Referat wird die Datenlage zur Histokompatibilität von HLA und ausgewählter Minor-Antigene diskutiert. Es werden Möglichkeiten und praktische Aspekte zur Primärprophylaxe von Abstoßungen aufgezeigt sowie eine Kostenkalkulation zum HLA Matching präsentiert.

Ergebnisse

HLA Matching kann nach der aktuellen Datenlage sowohl bei Normal- als auch bei Hochrisikokeratoplastik Abstoßungsreaktionen reduzieren. Die meisten Patienten können innerhalb eines Jahres mit einem HLA kompatiblen Transplant versorgt werden. Ausgewählte Minor-Antigene wie Geschlechts- oder Blutgruppenmerkmale sind für die Prophylaxe von Abstoßungsreaktionen möglicherweise ähnlich bedeutsam. HLA-Matching kann die langfristigen volkswirtschaftlichen Kosten der Hornhautverpflanzung deutlich senken.

Schlussfolgerungen

Gematchten Transplantaten sollte zukünftig ein höherer Stellenwert in der perforierenden Keratoplastik eingeräumt werden.