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102. Jahrestagung der DOG

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V.

23. bis 26.09.2004, Berlin

Problemstellung: Was heißt evidenzbasierte Medizin bei der Betreuung von Orbitapatienten?

Meeting Abstract

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Evidenzbasierte Medizin - Anspruch und Wirklichkeit. 102. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Berlin, 23.-26.09.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dogFR.17.01

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dog2004/04dog315.shtml

Veröffentlicht: 22. September 2004

© 2004 Guthoff.
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Gliederung

Text

Die Kombination bestmöglicher, sogenannter externer Evidenz mit einer möglichst breiten individuellen klinischen Expertise ist bei der Betreuung von Orbitapatienten aus folgenden Gründen in besonderer Weise von Bedeutung:

Die Gründe liegen im vergleichsweise seltenen Auftreten, in der grundsätzlichen Interdisziplinarität der Betreuung und dem häufig chronischen Verlauf der Erkrankung. Insbesondere bei der Endokrinen Orbitopathie mit einem nicht vorhersagbaren natürlichen Verlauf der Erkrankung sind die Auswirkungen ärztlicher Maßnahmen auf den Gesamtverlauf der Erkrankung häufig kaum zu quantifizieren.

Nicht zuletzt bei diesen Patienten, die meist zuerst beim Augenarzt Rat suchen, kommt unserem Fachgebiet eine besondere Koordinatorfunktion zu, die interdisziplinär wahrgenommen wird.

Die Entwicklung unterschiedlich gut evaluierter chirurgischer Therapieverfahren hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, so daß neben der funktionellen auch die ästhetische Bedeutung der ophthalmoplastischen Chirurgie einen großen Stellenwert bei der Betreuung von Patienten mit Endokriner Orbitpathie erreicht hat.

Die Evidenzkriterien der einzelnen Maßnahmen werden erläutert und die Schwierigkeiten beim Krankheitsbild der Endokrinen Orbitopathie herausgearbeitet.