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102. Jahrestagung der DOG

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V.

23. bis 26.09.2004, Berlin

In vivo Diagnostik der Hornhautstruktur bei Patienten vor der TSCPC

Meeting Abstract

  • corresponding author A. Gierek-Lapinska - I Department of Ophthalmology and Eye Clinic, Silesian School of Medicine, Katowice /PL
  • I. Rokita-Wala - I Department of Ophthalmology and Eye Clinic, Silesian School of Medicine, Katowice /PL
  • E. Mrukwa-Kominek - I Department of Ophthalmology and Eye Clinic, Silesian School of Medicine, Katowice /PL
  • R. Leszczynski - I Department of Ophthalmology and Eye Clinic, Silesian School of Medicine, Katowice /PL
  • A. Pierzchala - I Department of Ophthalmology and Eye Clinic, Silesian School of Medicine, Katowice /PL

Evidenzbasierte Medizin - Anspruch und Wirklichkeit. 102. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Berlin, 23.-26.09.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dogDO.16.09

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dog2004/04dog145.shtml

Veröffentlicht: 22. September 2004

© 2004 Gierek-Lapinska et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund

Das Ziel der Arbeit war die Beurteilung der Hornhautstrukturen bei Patienten, bei denen die TSCPC vorgenommen werden soll.

Methode

Es wurden 20 Patienten (13 Männer, 7 Frauen) im Alter von 45 bis 68 Jahre untersucht. Es waren Patienten mit therapieresistentem Glaukom und einem Augeninnendruck von 29 bis 45 mm Hg (durchschnitlich 35+/-2,6 mm Hg), bei denen die TSCPC zum ersten Mal durchgeführt werden sollte. Die Untersuchungen wurden mit Hilfe des konfokalen Mikroskops Confoscan 2 (Nidek) vor der TSCPC vorgenommen.

Ergebnisse

Bei 11 Patienten wurde eine Pleomorphie und Polymegalie von Endothelzellen festgestellt; in 8 Fällen wurden Ablagerungen an der Hornhauthinterwand gefunden, und in 9 Augen konnte das Endothel nicht sicher beurteilt werden. Die Struktur des Stromas war in 16 Fällen verschwommen und zeigte einen Anstieg der Reflektivität. In 10 Augen wurden Falten im hinteren Stroma gefunden. In 17 Fällen wurde der subepitheliale Nervenplexus nicht nachgewiesen. Das Epithel war verschwommen, die Basalzellen vergrößert und abschuppend. In 5 Augen bestanden Epithelzysten.

Schlussfolgerungen

Die In-vivo-Diagnostik der Hornhautstrukturen gibt entscheidende Hinweise auf den Erfolg einer späteren TSCPC.