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7. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung

16. - 18.10.2008, Köln

Integrierte Versorgung "Rückenschmerz" (Das I.V. Projekt der IGOST) – erste Ergebnisse und Trends

Meeting Abstract

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  • W. Steinleitner - IGOST-Geschäftsstelle Ravensburg, Ravensburg

7. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung. Köln, 16.-18.10.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. DocB11.123

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dkvf2008/08dkvf048.shtml

Veröffentlicht: 6. Oktober 2008

© 2008 Steinleitner.
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Gliederung

Text

Die IGOST/IMPS wurde 1993 gegründet. Seit 1995 wurde konsequent die Idee verfolgt über einen screening test eine Voraussagemöglichkeit zu haben eine mögliche Chronifizierung bei Rückenschmerzen frühzeitig zu erkennen. Der bisherige Ansatz in der Schmerztherapie war den „(Rücken)Schmerz“ zu behandeln und nicht mit Beginn der Erkrankung eine Prognose über den möglichen Verlauf abgeben zu können.

In Zusammenarbeit mit der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, wurde der „Heidelberger Kurzfragebogen“ mit 10 Fragen erarbeitet, der mit einer 78,05% Wahrscheinlichkeit eine mögliche Chronifizierung vorhersagen kann.

Das I.V. Projekt der IGOST hat 3 Ebenen.

Sektorenübergreifende Behandlungskette über 3 Behandlungsebenen:

1. Ebene: Hausarzt

2. Ebene: Facharzt (Orthopäde, Neurologe, Psychiater/Psychologe,

3. Ebene: Multimodal arbeitende interdisziplinäre ambulante oder teil-/vollstationäre schmerztherapeutische Einrichtung

Die Ergebnisse werden zur Zeit von Medizinstatistikern ausgewertet und in ihrer aktuellsten Form präsentiert. Die ersten Trends sind dahingehend, dass die eingeschriebenen Patienten, sowohl hinsichtlich der subjektiven Zufriedenheit als auch mit der damit verbundenen Erwartung hinsichtlich Qualität und Zuwendung wesentlichen zufriedener sind, als bei allgemeiner ambulanter Behandlung.