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Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie
74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
96. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
51. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie

26. - 29.10.2010, Berlin

Interaktive Visite – digitale Demonstration von Röntgenbilder am Patientenbett

Meeting Abstract

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  • S. Spieren - Marien Hospital, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Düsseldorf, Germany
  • C. Firouzabadi - Marien Hospital, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Düsseldorf, Germany
  • U. Dauer - Marien Hospital, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Düsseldorf, Germany

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie. 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 96. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, 51. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 26.-29.10.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. DocPO19-806

DOI: 10.3205/10dkou640, URN: urn:nbn:de:0183-10dkou6400

Veröffentlicht: 21. Oktober 2010

© 2010 Spieren et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Im Rahmen der Digitalisierung von Röntgenaufnahmen ist die Demonstration somit nur noch am PC-Bildschirm oder an minderwertigen Papierausdrucken möglich. Zur Besprechung am Patientenbett ist somit ein portables Betrachtungsgerät notwendig.

Methodik: Auf die im PACS (Picture Archiving and Communication System) der Klinik gespeicherten Röntgenaufnahmen sollen auch direkt am Patientenbett zugegriffen werden. Da sich notwendige Änderungen in der vorgegebenen EDV-Infrastruktur als zu kostenintensiv erweisen und mit erhöhtem Sicherheitsrisiko einhergehen, wurde nach einer Möglichkeit des Transportes der Röntgenaufnahmen gesucht. Der problemlose Export als hochauflösende Bilddatei bot den Ansatz. Als Anzeigemedium wird ein akkubetriebenes LCD-Display mit Demonstrationssoftware und ausreichendem Speicherplatz benötigt, welches – entsprechend gesichert – mit dem PC-Arbeitsplatz verbunden werden kann und die Röntgenaufnahmen temporär speichert.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Mit Hilfe des akkubetriebenen LCD-Displays können die Röntgenaufnahmen direkt am Patientenbett demonstriert werden. Die Demonstrationssoftware ermöglicht Vergrößerungen der aufgespielten Bilder. Die Übertragung der Röntgenaufnahmen funktioniert analog zum Kopieren von Dateien auf einen USB-Datenspeicher. Von den Patienten gab es durchweg positive Resonanz. Auf Wunsch erfolgte bei schriftlicher Einwilligung Versand der digitalen Bilder an die E-Mail-Adresse des Patienten.

Die Demonstration der digitalen Röntgen-Aufnahmen auf dem LCD-Display erwies sich als durchaus praktikabel und kostengünstig. Die Patienten begrüßten diesen Service direkt am Patientenbett. Als Weiterentwicklung ist der Export einer digitalen Röntgentasche für die Visite denkbar.