gms | German Medical Science

67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Altern und körperliche Leistung

Kurzbeitrag (DGU - DGOOC 2003)

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  • Wildor Hollmann - Köln

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguI12-3

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu0569.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Hollmann.
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Gliederung

Text

Die Alterungsvorgänge werden heute entscheidend auf genetische Grundlagen und die Wirkung von freien Radikalen zurückgeführt. Konsequenz ist die Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit jenseits des 30. Lebensjahres sowie eine veränderte körperliche Adaptationsfähigkeit. Dabei ist zu differenzieren zwischen Koordination, Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Die Koordination, d.h. das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes, geht erst mit dem 50.-60. Lebensjahr zurück. Die statische Kraft, Grundlage aller Kraftformen, nimmt ab dem 30. Lebensjahr mit jeder Lebensdekade um ca. 6 % ab. Die Konsequenzen betreffen neben der Skelettmuskulatur die Knochendichte und -struktur. Die Ausdauerleistungsfähigkeit resultiert vornehmlich aus der Funktion von Herz, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel und hormonelle Steuerung. Die auch hier nach dem 30. Lebensjahr einsetzende Reduzierung des Leistungsvermögens beträgt pro Lebensdekade etwa 8 %.

Durch Übung (Koordination) sowie durch Krafttraining einerseits, Ausdauertraining andererseits kann der alternsbedingte Leistungsverlust um durchschnittlich 50 % reduziert werden. Einzelheiten der Maßnahmen werden angegeben.