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67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Rentabilität der Unfallchirurgie unter DRG-Bedingungen - Kosten-Nutzen Analyse für Mehrfachverletzte.

Meeting Abstract (DGU 2003)

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  • corresponding author Hans-Christoph Pape - Unfallchir. Klinik, Carl Neubergstr. 1, 30625, Hannover, Phone: 0511-532-2028, Fax: -5877
  • L. Mahlke - Unfallchir. Klinik, Carl Neubergstr. 1, 30625, Hannover, Phone: 0511-532-2028, Fax: -5877
  • M. Grotz - Unfallchir. Klinik, Carl Neubergstr. 1, 30625, Hannover, Phone: 0511-532-2028, Fax: -5877
  • C. Krettek - Unfallchir. Klinik, Carl Neubergstr. 1, 30625, Hannover, Phone: 0511-532-2028, Fax: -5877

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguD17-2

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu0377.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Pape et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Die Einführung des Abrechnungssystems nach diagnosis related groups (DRG`s ) kann zu einschneidenden Veränderungen im Management dieser Patienten führen. Ziel der vorliegenden Berechnung ist es, die Rentabilität von mehrfachverletzten Patienten in Abhängigkeit der von Verletzungsschwere zu erheben.

Methodik

Patienten, welche anhand der Polytrauma DRG-s nach (DRG-Scout nach SPG) in die unten aufgelisteten Polytrauma - DRG`s durch die Abteilung Controlling der einreichenden Klinik zwischen dem 1.1.2002 und dem 31.12. 2002 gruppiert worden sind (n=124). Ermittelt wurden die tatsächlichen fallbezogenen Gesamtkosten inEuro im Mittel, sowie die Erlöse nach Bundespflegesatzverordnung und nach G-DRG. Die angenommene Baserate betrug 2900 Euro für die DRG-Erlöse. Abkürzungen: VD: Verweildauer; ICU: Intensivdauer; OP: Anzahl der OP`s. Tabelle I: Reale Kosten und Erlöse im Mittel [Abb. 1], Tab. II und III: Angaben in Abhängigkeit der Verletzungsschwere [Abb. 2].

Schlussfolgerung

Die Berechnung der Vergütung nach DRG`s bewirkt nur bei unkomplizierten Leichtverletzten (ISS < 16, kurze Verweildauer) oder früh versterbenden Schwerverletzten (ISS > 16,keine ICU-Behandlung, da Tod am ersten Tag) eine kostendeckende Behandlung. Eine Sondervergütung sollte für schwerverletzte berücksichtigt werden.