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21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

27.09.-29.09.2012, Karlsruhe

Parenchymerhaltende Resektion eines chronisch-kavitären pulmonalen Aspergilloms

Meeting Abstract

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  • Viktor Haas - Helios-Klinikum Krefeld, Klinik für Thoraxchirurgie, Krefeld
  • Martin Hohls - Helios-Klinikum Krefeld, Klinik für Thoraxchirurgie, Krefeld
  • Robert Bayerstorfer - Helios-Klinikum Krefeld, Klinik für Thoraxchirurgie, Krefeld

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie. 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Karlsruhe, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocPO 2.7

DOI: 10.3205/12dgt84, URN: urn:nbn:de:0183-12dgt848

Veröffentlicht: 17. September 2012

© 2012 Haas et al.
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Gliederung

Text

Zielsetzung: Ziel der chirurgischen Behandlung eines pulmonalen Aspergilloms ist die Höhle und somit die Blutungsquelle zu entfernen und die Bildung von Resthöhlen oder neuen Kavitäten zu verhindern. Bei meist schweren vorbestehenden Parenchymveränderungen ist nicht selten die Lungenfunktion stark eingeschränkt und stellt eine chirurgische Herausforderung dar.

Methode: Es werden beispielhaft 5 mit pulmonalen Aspergillom operierte Patienten mit stark eingeschränkter Lungenfunktion, präsentiert.

Bei dieser Operationsmethode wird der Aspergillusball mittels Cavernostomie parenchymerhaltend reseziert und der Hohlraum primär oder sekundär mit Muskelplombe ausgefüllt.

Es werden anhand von Bildern die Operationsmethode, Taktik und Ergebnisse dargestellt.

Ergebnis: Alle 5 Patienten haben die Eingriffe komplikationslos überstanden.

In dem Beobachtungszeitraum wurden keine Rezidive des Aspergilloms beobachtet.

Schlussfolgerung: Die parenchymerhaltende Resektion eines pulmonalen Aspergilloms mit primären oder sekundären Füllung des Hohlraumes mittels gefäßgestillten Muskellappen ist eine gute Alternative zu einer Operation mit einem Parenchymverlust bei pulmonal kompromitierten Patienten.