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49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e. V.

06.10.-08.10.2011, Ulm

Versorgungsstrategien distaler Humerusfrakturen beim geriatrischen Patienten

Meeting Abstract

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  • corresponding author Matthias Spalteholz - Klinikum St. Georg, Traumazentrum, Leipzig
  • R.H. Gahr - Klinikum St. Georg, Traumazentrum, Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie. 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW). Ulm, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpw100

doi: 10.3205/11dgpw100, urn:nbn:de:0183-11dgpw1001

Veröffentlicht: 7. Dezember 2011

© 2011 Spalteholz et al.
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Gliederung

Text

Frakturen des distalen Humerus sind selten, die Inzidenz liegt zwischen 2 und 6%. Aufgrund der Komplexität des Ellenbogengelenkes und dessen unabdingbarer Funktionalität, wird eine anatomische Rekonstruktion angestrebt, insbesondere im Rahmen des high energy Traumas junger Erwachsener.

Der demographische Wandel, zunehmende Aktivität im höheren Alter und der Lebensanspruch älterer Patienten, stellt die operative Versorgung distaler Humerusfrakturen in diesem Patientengut vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Problematik der osteoporotischen Knochenstruktur mit der Schwierigkeit der suffizienten Fragmentretention und Schaffung einer übungsstabilen Situation spielen für die Therapieentscheidung eine Rolle. So muss jeweils individuell über die Möglichkeit der anatomischen Rekonstruktion, perkutaner Verfahren oder über den alloplastischen Gelenkersatz entschieden werden.

Das Versorgungskonzept distaler Humerusfrakturen des geriatrischen Patienten in unserem Hause wird dargestellt.