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49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e. V.

06.10.-08.10.2011, Ulm

Blunt chest Injury – Die Externe Stabilisierung bei flail chest (Falldemonstration)

Meeting Abstract

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  • corresponding author Matthias Spalteholz - Klinikum St. Georg, Traumazentrum, Leipzig
  • R.H. Gahr - Klinikum St. Georg, Traumazentrum, Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie. 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW). Ulm, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpw098

doi: 10.3205/11dgpw098, urn:nbn:de:0183-11dgpw0985

Veröffentlicht: 7. Dezember 2011

© 2011 Spalteholz et al.
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Gliederung

Text

Die operative Versorgung des instabilen Thorax wird in der Literatur kontrovers diskutiert, jedoch konnten Studien zeigen, dass die frühzeitige operative Stabilisierung des mechanisch instabilen Thorax die Mortalität senkt und das Outcome verbessert. Die häufigste Ursache von Thoraxverletzungen in Mitteleuropa sind Verkehrsunfälle, in 90% der Fälle handelt es sich um stumpfe Traumata. Die Thoraxverletzung ist die dritthäufigste Verletzungslokalisation beim Polytrauma.

Vorgestellt wird der Fall eines 52-jährigen Patienten, der sich im Rahmen eines Verschüttungstraumas eine hochinstabile Thoraxverletzung mit Ruptur des Tracheobronchialsystems zugezogen hat. Durch die mechanische Entkopplung des knöchernen Thorax war eine suffiziente Beatmungstherapie nicht möglich, sodass eine operative Stabilisierung des Schultergürtels und der Thoraxwand erforderlich war.