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49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e. V.

06.10.-08.10.2011, Ulm

Verbrühungen und Verbrennungen der Hände im Kleinkindalter

Meeting Abstract

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  • corresponding author Gabriele Jergl-Corkin - Universitätsklinikum Ulm, Chirurgie I, Ulm
  • Clothilde Leriche - Universitätsklinikum Ulm, Chirurgie I, Ulm

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie. 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW). Ulm, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpw038

DOI: 10.3205/11dgpw038, URN: urn:nbn:de:0183-11dgpw0380

Veröffentlicht: 7. Dezember 2011

© 2011 Jergl-Corkin et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Die operative Versorgung von tiefen Verbrühungen oder Verbrennungen an der Hand im Kindesalter ist eine Herausforderung. Behandlungsergebnisse und die Komplikationsraten hängen von der Tiefe, der Ausdehnung, der Methode der Erstbehandlung, der Nachbehandlung und dem Alter des Kindes ab. Wir berichten über drei Fälle.

Methode: Bei Verbrennungstiefen II a – IIb führen wir eine Nekrektomie durch und legen auf die Wunde einen allogenen Hautersatz auf. Bei III gradigen Verbrennungen führen wir Spalthauttransplantationen durch, je nach Befund mit darunter appliziertem allogenem subcutanen Gewebsersatzmaterial. Auch erfolgen Vollhauttransplantation. Häufig sind Re-Operationen durch das Handwachstum erforderlich.

Ergebnisse: Die kosmetischen Ergebnisse werden anhand Photos demonstriert und zeigen unterschiedliche Problematiken auf.

Schlussfolgerung: Im Kleinkindesalter ist die Behandlung von schweren Handverbrennungen langwierig, erfordert viel Expertise und Reoperationen mit Narbenkorrekturen sind häufig. Viel hängt vom Alter des Kindes und der Compliance von Kind und Eltern bezüglich Operation, Physiotherapie und Ergotherapie ab.