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49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC)

29.09. - 01.10.2011, Innsbruck

Apostatis otis – Therapieoption bei der Conchahyperplasie

Meeting Abstract

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  • author Bianca Baican - Markus-Krankenhaus Frankfurt/M., Frankfurt
  • K. Exner - Markus-Krankenhaus Frankfurt/M., Frankfurt

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. 49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Innsbruck, 29.09.-01.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpraecP20

DOI: 10.3205/11dgpraec212, URN: urn:nbn:de:0183-11dgpraec2124

Veröffentlicht: 27. September 2011

© 2011 Baican et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Abstehende Ohren sind eine der häufigsten Ohrmuschelfehlbildungen und zeigen meist familiäre Häufungen. Ursache ist neben einer fehlenden Anthelixfalte eine Conchenhyperplasie. Eine besondere Abweichung von der operativen Methode einer Conchenreduktion durch Bildung eines retroaurikulären Muskelläppchens führt zur ventralen Rekonstruktion des Cavum otis.

Material und Methoden: In einem Zeitraum von 5 Jahren führten wir bei 50 Kinder und Jugendlichen eine Otoplastik mit dorsalem Zugang durch. In einer Nachuntersuchung überprüften wird den Operationserfolg anhand der subjektiven Einschätzung als auch der objektiven Messung der Ohrabweichung vom Schädel.

Ergebnisse: In 95% der Fälle waren sowohl Eltern als auch Kinder mit der Operation zufrieden. In 90% der Fälle war der Abstand zwischen der Ohrmuschel und dem Schädel < 20°. In 98% war das Cavum otis mit Gewebe rekonstruiert, so dass keine Kantenbildung erkannt wurde. In 2% war eine Asymmetrie erkannt worden. Eine Korrekturoperation war nur in 0,5% der Fälle notwendig.

Schlussfolgerung: Mehrere Operationsmethoden stehen uns zur Rekonstruktion der Ohrmuschel zur Verfügung. Bei einer Conchenhyperplasie sollte ein dorsaler Zugang mit einer Reduktion der Concha gewählt werden. Eine Abweichung der üblichen Operationstechnikl erlaubt uns die Rekonstruktion des Cavum otis. Bei ventraler Sicht auf das Ohr erkennt man keine Stufenbildung im Bereich der Resektionslinie der Concha. Dies ist bedingt durch eine U – Naht des proximalen Conchaanteils an das Mastoid sowie durch die Bildung eines Muskelläppchens zur Auffüllung des ventralen Defektes des Cavum otis.