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49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC)

29.09. - 01.10.2011, Innsbruck

Komplexe Bauchwandrekonstruktion: Klassifikation und Management basierend auf einer Analyse von 133 konsekutiven Faellen

Meeting Abstract

  • author Detlev Erdmann - Division of Plastic, Reconstructive, Maxillofacial and Oral Surgery, Duke University Medical Center, Durham, NC (USA)
  • Josef G. Hadeed - Division of Plastic, Reconstructive, Maxillofacial and Oral Surgery, Duke University Medical Center, Durham, NC (USA)
  • Mark D. Walsh - Division of Plastic, Reconstructive, Maxillofacial and Oral Surgery, Duke University Medical Center, Durham, NC (USA)
  • Ivo A. Pestana - Division of Plastic, Reconstructive, Maxillofacial and Oral Surgery, Duke University Medical Center, Durham, NC (USA)
  • Howard Levinson - Division of Plastic, Reconstructive, Maxillofacial and Oral Surgery, Duke University Medical Center, Durham, NC (USA)

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. 49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Innsbruck, 29.09.-01.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpraecV104

DOI: 10.3205/11dgpraec105, URN: urn:nbn:de:0183-11dgpraec1055

Veröffentlicht: 27. September 2011

© 2011 Erdmann et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die retrospektive Analyse von 133 komplexen Bauchwandrekonstruktionen anhand eines neuen Klassifikationssystems, und die Entwicklung eines Algorhythmus zur operativen Behandlung

Material und Methoden: 133 Patienten mit komplexen Bauchwandhernien wurden in der Zeit von 2005-2009 operativ versorgt. Die Bauchwanddefekte wurden wie im folgenden klassifiziert: (A) Normale Wundheilung; (B) Gestörte Wundheilung; (C) Kontaminierte Wunde; (D) Signifikante Gewichtsreduktion; (E) 'Loss of abdominal domain'

Ergebnisse: Die 'separation of components' Technik wurde in der überwiegenden Anzahl der Fälle verwendet. Frühzeitige (≤1Jahr) Rezidive wurden in Gruppe B (Patienten mit Wundheilungsstörung) beobachtet. In dieser Patientengruppe konnte die Rate von Hernien-Rezidiven durch die gleichzeitige Verwendung eines (biologischen) Dermis-Implantates (acellular dermal matrix, ADM) reduziert werden.

Schlussfolgerung: Die Rekonstruktion von komplexen Bauchwanddefekten mit autologem Gewebe sollte insbesondere bei Patienten mit zu erwartenden Wundheilungstörungen mit einem ADM Implantat in 'underlay' Technik augmentiert werden, um frühzeitige Rezidive zu vermeiden.