gms | German Medical Science

26. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII)

Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie

08.03. - 10.03.2012, Berlin

Vergleich zweier Verfahren der Lokalanästhesie für die Kataraktchirurgie

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • Alexandra Stein - Schwerin
  • F. Wilhelm - Schwerin
  • C. Werschnik - Schwerin

Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie. 26. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII). Berlin, 08.-10.03.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgii111

DOI: 10.3205/12dgii111, URN: urn:nbn:de:0183-12dgii1113

Veröffentlicht: 7. März 2012

© 2012 Stein et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Fragestellung: Die zunehmende Multimorbidität der Patienten, bei denen eine Katarakt-Operation geplant wird, besonders bei Therapie mit Antikoagulantien, stellt sich die Frage nach der geeigneten Lokalanästhesie. Traditionell ist es die parabulbäre Injektion, jedoch etabliert sich zunehmend die topische Gabe von Lokalanästhetika.

Methodik: In einer Studie werden 75 Patienten ausgewählt, bei denen bds. eine Katarakt-Operation durchgeführt und jedem Auge ein Anästhesieverfahren (Parabulbär- oder topische Anästhesie) zugeordnet wird. Wirksamkeit und Belastung beider Verfahren werden verglichen. Daher erfolgt perioperativ die Aufzeichnung festgelegter Stressparameter sowie der subjektiven Schmerzempfindung.

Ergebnisse: Die Auswertung erster Fälle deutet darauf hin, dass die Verfahren von den Patienten als gleichwertig bewertet werden. Auch ein Korrelationstrend mit den untersuchten Laborparametern zeichnet sich ab. Bisher lehnte kein Patient eines der Verfahren ab.

Diskussion: Die Beurteilung durch die Patienten zeigt, dass eine geeignete Patientenauswahl und Führung seitens des Arztes einen Einfluss auf die Akzeptanz des Anästhesieverfahrens hat. Zusätzlich fließen wichtige Begleitumstände (Therapieumstellung, Injektionsangst) ein. Interessant sind auch wirtschaftlichen Aspekte, da die Kosten für eine Parabulbäranästhesie höher sind als für eine topische Anästhesie.