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53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

11.10. - 13.10.2012, Lübeck

Korrektur der Hand-Polydaktylie: nicht immer eine einfache Operation

Meeting Abstract

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  • author presenting/speaker Nicos Marathovouniotis - Kinderklinik Amsterdamer Straße, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, Köln, Deutschland
  • Tobias Klein
  • T.M. Boemers

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Lübeck, 11.-13.10.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgh70

DOI: 10.3205/12dgh70, URN: urn:nbn:de:0183-12dgh709

Veröffentlicht: 9. Oktober 2012

© 2012 Marathovouniotis et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Ist die Polydaktylie-Korrektur an der kindlichen Hand immer einfach?

Methodik: Der Fall eines 1-jährigen Mädchens mit einer radialen Polydaktylie an beiden Händen wird vorgestellt. Klinisch und radiologisch bestätigte sich eine radiale Polydaktylie nach Wassel-Wood IX B links und nicht klassifizierbar rechts (am ehesten Wassel-Wood IX A mit Doppelung des Endgliedes). Durch die Resektion des radialen Partners und die Pollizisation des ulnaren triphalangealen Partners an beiden Händen wurde ein sehr gutes funktionelles und ästhetisches Ergebnis erzielt.

Ergebnisse: Gutes ästhetisches und funktionelles Ergebnis nach Korrektur der radialen Polydaktylie beidseits nach Resektion des radialen Partners und Pollizisation des ulnaren triphalangealen Partners.

Schlussfolgerung: Der Fall des 1-jährigen Mädchens bestätigt noch einmal die bekannte handchirurgische Aussage, dass die Korrektur-Operation der Polydaktylie „kein einfaches Abschneiden von überzähligen Teilen“, sondern eine differenzierte, oft schwierige Korrektur ist. Sie erfolgt nach Beurteilung der präoperativen klinischen und radiologischen Befunde, aber auch anhand der intraoperativ festgestellten Veränderungen.