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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

Enden Kontakturen als Spätfolge nach CRPS Typ I mit einer Amputation?

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Dominik Hoigné - Luzerner Kantonsspital, Abteilung für Hand- und Plastische Chirurgie, Luzern, Schweiz
  • Urs Hug
  • Urs von Wartburg

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh36

DOI: 10.3205/11dgh36, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh367

Veröffentlicht: 5. Oktober 2011

© 2011 Hoigné et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Kontrakturen als Spätfolge eines CRPS Typ I können zu einer absoluten Operationsindikation führen. Bei Kontrakturen aufgrund von Arthropathien werden meistens Arthrolysen empfohlen. Zur Behandlung von Kontrakturen anderer Ursache fehlen Behandlungsstrategien. Wir präsentieren die Fälle hinsichtlich des präoperativen Zustandes, der Operationsmethode und des postoperativen Resultates und versuchen eine Strategie zu entwickeln.

Methodik: In den vergangenen drei Jahren hatten wir vier Patienten wegen grotesken Kontrakturen, die nicht aufgrund von Artropathien entstanden sind, zu behandeln. Als Therapie wurden sowohl die Tenotomie als auch die Amputation angewendet.

Ergebnisse: Alle Patienten waren mit dem Behandlungsresultat zufrieden und die Hände konnten wieder hygienisch gepflegt werden.

Schlussfolgerung: Sowohl die Amputation wie die Tenotomie sind erfolgreiche Optionen bei der Behandlung von Kontrakturen eines CRPS I im Endstadium.