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52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

06.10. - 08.10.2011, Bonn

Ringbandinsuffizienzen: Spektrum, Auswirkungen, Rekonstruktionstechniken und Komplikationen

Meeting Abstract

  • corresponding author presenting/speaker Martin Langer - Universitätsklinikum Münster, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Münster, Deutschland
  • Britta Wieskötter
  • Carsten Surke
  • Ingo Budweg
  • Eva Lötters

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Bonn, 06.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgh18

DOI: 10.3205/11dgh18, URN: urn:nbn:de:0183-11dgh185

Veröffentlicht: 5. Oktober 2011

© 2011 Langer et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Eine Insuffizienz von Ringbändern an der Hand kann dramatische Folgen für die Patienten haben. Das klinische Bild ist stark abhängig davon, welche Ringbänder betroffen sind. Dabei hat jedes Ringband seine spezielle Funktion. Welche pathologischen Erscheinungen sind bei verschiedenen Ringbandinsuffizienzen anzutreffen und welche Erfahrungen haben wir mit den Ringbandplastiken? Welche Ringbandplastiken gibt es und wie sind diese zu werten?

Methodik: 48 Patienten mit unterschiedlichen Ringbandinsuffizienzen und Ringbandrekonstruktionen an den Fingern und in der Hand wurden hinsichtlich der Klinik mit Streckdefizit, Bewegungsausmaß und teilweise mit Kraftmessungen prae- und postoperativ untersucht.

Ergebnisse: Die funktionellen Auswirkungen von Ringbandinsuffizienzen sind in allen Abschnitten enorm. Wirksame Ringbandplastiken können auf verschiedene Art und Weise konstruiert werden, allerdings eignet sich das lokale Narbengewebe für Rekonstruktionen in der Regel nicht. Fast alle Patienten profitieren von dieser Operation.

Schlussfolgerung: Ringbandplastiken sind häufig essentiell notwendig für eine ungestörte Handfunktion. Komplikationen dieser OP-Teechniken und Nachbehandlungsschemata müssen bekannt sein.