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51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

07.10.- 09.10.2010, Nürnberg

Carpale Koalitionen

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Thomas Geyer - Krankenhaus Ludwigsburg, Unfallchirurgie, Orthopädische Chrirugie, Wiederherstellungschirurgie, Ludwigsburg, Deutschland
  • R. Troltsch

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Nürnberg, 07.-09.10.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgh68

DOI: 10.3205/10dgh68, URN: urn:nbn:de:0183-10dgh682

Veröffentlicht: 16. September 2010

© 2010 Geyer et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Case reports und Literaturreview

Methodik: Literaturrecherche und Fallbeispiele

Ergebnisse: Die Inzidenz der carpalen Coalitionen wird mit 0,1–0,2% angegeben und ist eine seltene Entwicklungsstörung der carpalen Differenzierung. In der schwarzen Bevölkerung tritt sie etwas häufiger auf, die Inzidenz wird mit bis zu 9% angegeben. Die häufigste ist die LT-Koalition. Diese ist meistens asymptomatic, die radiolog. häufig erweiterte SL-Distanz bei diesen Fällen ist jedoch bei carpalen Verletzungen in der Differenzialdiagnose zu beachten. Lediglich die Typ 1 Variante nach Minaar scheint klinisch symptomatisch zu werden. Seltene (ST-Coaltion) und häufige (LT-Coalition) Fälle werden vorgestellt.

Schlussfolgerung: Carpale Koaltionen sind eine seltene Entwicklungsstörung die nur in wenigen Fällen Beschwerden verursachen. Insbesondere die LT-Koalition mit häufig erweiterter SL-Distanz sollte bei der radiolog. Abklärung carpaler Verletzungen beachtet werden.