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50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

08.10.- 10.10.2009, Tübingen

Das Problem der unteren Grenzverweildauer

Meeting Abstract

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  • corresponding author presenting/speaker Ralf Nyszkiewicz - Diakonieklinikum Hamburg, Handchirurgie, Hamburg, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie. 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Tübingen, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgh30

DOI: 10.3205/09dgh30, URN: urn:nbn:de:0183-09dgh303

Veröffentlicht: 5. Oktober 2009

© 2009 Nyszkiewicz.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Welche Probleme ergeben sich durch die derzeitig geübte Praxis der Kassen, die untere Grenzverweildauer zu prüfen?

Methodik: Erläuterung der Problematik an Hand von Fallbeispielen.

Ergebnisse: Es wird zunehmend versucht, Einfluss auf Klinikabteilungen zu nehmen mit dem Ziel, die behandelnden Ärzte zu 'blutigen Entlassungen' zu nötigen.

Schlussfolgerung: Die derzeitige Praxis der Kassen, MDK-Prüfungen mit der Frage nach der Notwendigkeit des Überschreitens der unteren Grenzverweildauer zu veranlassen, steht im Widerspruch zum Sinn der unteren Grenzverweildauer. Diese ist ein Schutrz des Patienten vor einer vorzeitigen Entlassung aus der stationären Behandlung mit dem Ziel, wirtschaftliche Vorteile für die Kliniken zu gewinnen. Sietens der Kassen wird nun massiv versucht, obschon die volle DRG-Leistung erbracht wurde, retrospektiv einUnterschreiten der unteren Grenzverweildauer zu erzwingen, um hieraus wirtschftliche Vorteile für die Kassen zu gewinnen.