gms | German Medical Science

1. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e. V. (DGESS)

Deutsche Gesellschaft für Essstörungen e. V.

8. ? 10.11.2007, Prien am Chiemsee

Präventionsarbeit am Therapie-Centrum für Ess-Störungen (TCE)

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

Deutsche Gesellschaft für Essstörungen. 1. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS). Prien am Chiemsee, 08.-10.11.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07dgessP5

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgess2007/07dgess79.shtml

Veröffentlicht: 24. Oktober 2007

© 2007 Gerhard.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Maßnahmen zur Prävention von Ess-Störungen sind als Öffentlichkeitsarbeit ein fester Bestandteil des Therapieprogramms des TCE seit 1994. Im Unterschied zu anderen Präventionsaktivitäten werden bei uns die Patientinnen grundsätzlich mit einbezogen. Sie halten Vorträge, beantworten Fragen, berichten von ihrer Krankheit, organisieren und führen Workshops durch und bemühen sich um die oft sehr jungen Patientinnen und Patienten mit Ess-Störungen, die im Klinikum Dritter Orden stationär behandelt werden, dem Träger des TCEs.

Auf dem Poster soll die Bandbreite unserer Präventionsaktivitäten vorgestellt werden. Diese reicht von Veranstaltungen in Schulen, über Multiplikatorenschulungen bis hin zu Workshops für Betroffene unter 14 Jahren und Refresh-Treffen für ehemalige Patientinnen. Schulische Veranstaltungen werden immer umrahmt von unserer „Is(s) was?!-Ausstellung“, die am TCE von Dr. Gerlinghoff und Dr. Backmund gemeinsam mit Patientinnen konzipiert, verfasst und zusammengestellt wurde. Die Ausstellung hat sich als wertvolles Medium bewährt, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Sie wurde bisher an über 150 Schulen gezeigt.

Wir möchten auch darstellen, welche positive Bedeutung das Engagement der Patientinnen für ihre eigene Krankheit hat.

Zur Illustration wird das Poster auch Präsentationsfotos enthalten.