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1. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e. V. (DGESS)

Deutsche Gesellschaft für Essstörungen e. V.

8. ? 10.11.2007, Prien am Chiemsee

Essstörungen – Umgang der Angehörigen mit den Betroffenen

Meeting Abstract

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Deutsche Gesellschaft für Essstörungen. 1. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS). Prien am Chiemsee, 08.-10.11.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07dgess16

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgess2007/07dgess16.shtml

Veröffentlicht: 24. Oktober 2007

© 2007 Weipert.
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Gliederung

Text

Welche Hintergründe sollten Angehörige kennen, um die Betroffene in ihrer Genesung zu unterstützen? Was können Eltern oder Partner von Betroffenen lernen, um die psychische Stabilität zu fördern und den Weg aus der Krankheit zu finden. Konkrete Hilfestellungen auf verschiedenen Verhaltensebenen werden vorgestellt. Über Erfahrungen aus dem Angehörigen-Gesprächskreis wird berichtet. Welche Verhaltensweisen sollten Angehörige meiden? Wie kann das gesamte soziale Umfeld in den Gesundungsprozess konstruktiv einbezogen werden?

powerpoint-Präsentation mit anschließender Diskussion

Dieser Therapiebaustein wird seit ca. 7 Jahren angeboten und hat sich als besonders hilfreich bei der Arbeit mit jugendlichen Patienten gezeigt. Im Sinne des Modell-Lernens ist die Verhaltensänderung wichtiger Bezugspersonen eine wesentliche Voraussetzung um sich aus der Essstörung zu befreien.

Dieser Bereich innerhalb unseres mehrdimensionalen Behandlungskonzeptes erweist sich in den letzten Jahren immer wichtiger bedingt durch die Anmeldung von jüngeren Patienten. Hier zeigt sich die Bereitschaft der Familie zur Unterstützung der Betroffenen und ist eine gute Voraussetzung für weitere Familien- oder Paarsitzungen im Rahmen der Einzeltherapie.