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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Technik der Hemithyreoidektomie mittels axillo-biareollärem Zugang ABBA (axillar-bilateral-breast-approach)

Meeting Abstract

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  • Gheorghe Tonndorf - Asklepios Klinik Altona, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Hamburg, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch357

DOI: 10.3205/10dgch357, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch3572

Veröffentlicht: 17. Mai 2010

© 2010 Tonndorf.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die minimal invasive Chirurgie und im speziellen die endoskopische Technik ohne zervikale Wunde stellt ein neues chirurgisches Gebiet dar. Anhand eines Video (zwischen 6–15 Min.) wird diese Technik vorgestellt.

Material und Methoden: Die chirurgische Präparation erfolgt, im Vergleich mit den endoskopischen abdominallen oder thorakoskopischen Techniken, in einem virtuellen Präparationsraum (zwischen der superfiziellen und der mittleren Zervikalfaszie). Um diesen Raum aufrechtzuhalten verwenden die endoskopischen Techniken die CO2-Gasinsuflation. Der Schilddrüsenlappen wird in der Grenzlamelle abpräpariert (avaskulärer Raum zwischen der Capsula thyroidea propria und Carotisgefäßscheide). Das kosmetisches Ergebnis ist maximal durch die Platzierung der Wunde axillär, thorakal oder an Körpergegenden, welche postoperativ mit Kleidung bedeckt werden (z.B. supraareollär).

Schlussfolgerung: Die endoskopische Schilddrüsenchirurgie ohne zervikale Wunde ist möglich, die Op-Zeiten sind allerdings deutlich länger als die klassische Operation.

Spezifisch dieser Technik sind bei der Präparation des subplatismalen Raumes aufgetretene thermische Hautläsionen, diese ergeben kosmetisch störende Hautretraktionen.

Die Komplikationsrate ist mit dem klassischen offenen Verfahren vergleichbar.