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126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

28.04. - 01.05.2009, München

Weiterbildungsunterschiede in der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Deutschland und Grossbritannien

Meeting Abstract

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  • K. Schmidt - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • J. Nolde - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • T. Jungbluth - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • H.-P. Bruch - Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 28.04.-01.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09dgch11675

DOI: 10.3205/09dgch645, URN: urn:nbn:de:0183-09dgch6458

Veröffentlicht: 23. April 2009

© 2009 Schmidt et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Durch die Neuordnung der Weiterbildung wird auch hier in Deutschland eine bessere Strukturierung der Ausbildung in der Chirurgie angestrebt. In anderen europäischen Ländern, z.B. in Großbritannien, gibt es schon seit einigen Jahren eine strukturierte und auch zentral regulierte Weiterbildungsordnung, die sowohl eine adäquate Ausbildung zum Chirurgen als auch genügend Nachwuchs gewährleisten soll.

Material und Methoden: Das britischen Systems konnte die Autorin bei einem mehrjährigen Aufenthalt selbst kennenlernen und kann es aktuell – aus der Sicht einer Assistenzärztin an einer deutschen Universitätsklinik – miteinander vergleichen.

Ergebnisse: Der Hauptunterschied besteht in der strafferen Organisation der gesamten Ausbildung, die zentral durch das Royal College of Surgeons festgelegt wird. Zusätzlich gibt es Bedingungen, die nicht nur von den Assistenten sondern auch von den weiterbildenden Fachärzten gewährleistet werden müssen und auch jährlich neu evaluiert werden. Diese Vereinheitlichung der Weiterbildung stellt sicher, dass die erforderlichen chirurgischen und ärztlichen Fähigkeiten in einem definierten Zeitraum erlernt werden und damit auch die Krankenversorgung durch gleicher Massen qualifizierte Ärzte aufrecht erhalten werden kann.

Schlussfolgerung: Einige Aspekte des britischen Systems könnten in die deutsche Weiterbildungsordnung integriert werden, um Qualität in Aus- und Weiterbildung weiter zu verbessern.