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122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

05. bis 08.04.2005, München

Langzeitresultat einer Pollizisation bei Spiegelbilddeformität der oberen Extremität

Meeting Abstract

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  • corresponding author B.A. Baican - Klinik für Plastische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Markus-Krankenhaus, Frankfurt
  • K. Exner - Klinik für Plastische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Markus-Krankenhaus, Frankfurt

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 05.-08.04.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05dgch3848

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2005/05dgch642.shtml

Veröffentlicht: 15. Juni 2005

© 2005 Baican et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Die Spiegelbilddeformität zählt zu den Fehlbildungen, die mit einer Inzidenz von 1:100 000 Lebendgeburten auftreten.Hierbei handelt es sich um eine Deformität des Unterarmes und der Hand, bei der die ulnaren Kompartimente gedoppelt vorliegen. Die Funktionen der Hand sind durch das Fehlen eines Gegenspielers der Langfinger fast vollständig aufgehoben.

Material und Methoden

Bei einem jungen Patienten mit einer Spiegelbilddeformität der rechten Hand führten wir eine Teilresektion der ulnaren Polydaktylie sowie die Pollizisation eines Langfingers nach Buck-Gramcko durch.

Ergebnisse

Die Langzeitresultate der Handfunktionen nach 20 Jahren wurden mittels eines Vigorimeters überprüft. Diese zeigen eine nahezu unbeeinträchtigte Verwendung der Hand.

Schlussfolgerung

Die Verbesserung der verschiedenen Funktionen, im Sinne des Greif-, Spitz-, Haken- und Schlüsselgriffes der Hand sowie der groben Kraft wurden 20 Jahre nach der operativen Behandlung erfasst.