gms | German Medical Science

122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

05. bis 08.04.2005, München

Chirurgische Therapie der Trachealverletzungen

Meeting Abstract

  • corresponding author D. Branscheid - Thoraxchirurgische Abteilung, Krankenhaus Grosshansdorf, Hamburg
  • M. Nakashima - Thoraxchirurgische Abteilung, Krankenhaus Grosshansdorf, Hamburg
  • K. Welcker - Thoraxchirurgische Abteilung, Krankenhaus Grosshansdorf, Hamburg
  • H.J. Klippe - Anästhesie-Abteilung, Krankenhaus Grosshansdorf, Hamburg
  • K.D. Diemel - Thoraxchirurgische Abteilung, Krankenhaus Grosshansdorf, Hamburg

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 05.-08.04.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05dgch3551

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2005/05dgch455.shtml

Veröffentlicht: 15. Juni 2005

© 2005 Branscheid et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung

Trachealverletzungen stellen ein akutes Erkrankungsbild dar. Je nach Ausmass der Verletzungen muss eine rasche Op-Indikation gestellt werden. Die adäquate chirurgische Strategie und eingespielte anästhesiologisch-chirurgische Manöver sichern das Überleben der akuten Notfallsituation.

Material und Methoden

Bei 17 Patienten mit iatrogenen Trachealverletungen und nach Schuss- und Stichverletzung wurde nach klinischem Befund, Begleitverletzungen und Ausdehnung ein Score in 3 Graden ermittelt und die OP-Indikation gestellt. Bei 17 Patienten wurden insgesamt 29 Operationen (1-5) durchgeführt

Ergebnisse

In allen Fällen gelang die primäre Naht. Zwei- oder Dreizeitigkeit bei Re-Ops, sekundäre Deckungen, begleitende Ösophagektomien konnten geplant durchgeführt werden. In 8 Fällen wurde(n) die Op(s) in externen Häusern durchgeführt. Bei allen Patienten wurde laterale thorakotomiert, zuätzlich 11 collare Zugänge und eine Sternotomie. Besondere Bedeutung hat die Anastomosendeckung, die in ventralen und dorsalen Techniken demonstriert wird, ebenso wie das eingespielte intraoperative Management zwischen Chirurgen und Anästhesisien. Die 3-gradige Stadieneinteilung führt zu zielgerichtetem, raschem Handeln und guten Ergebnissen für den Patienten: Alle Patienten überlebten, die postoperative Trachealrekonstruktion war in allen Fällen gut.

Schlussfolgerung

In der Therapie der Trachealverletzungen muss genaue Diagnostik und eingespieltes chirurgisch-anästhesiologisches Mangement zur raschen und richtigen chirurgischen Therapie führen. Trotz der immensen Begleitprobleme ist die Prognose dieser Patienten dann gut