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122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

05. bis 08.04.2005, München

Minimalinvasive operative Therapie des organischen Hyperinsulinismus

Meeting Abstract

  • corresponding author A. Zielke - Klinikum der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie, Marburg
  • D.K. Bartsch - Klinikum der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie, Marburg
  • P.H. Kann - Klinik für Innere Medizin, SP Endokrinologie, Marburg
  • P. Langer - Klinikum der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie, Marburg
  • M. Rothmund - Klinikum der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie, Marburg

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 05.-08.04.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05dgch3855

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2005/05dgch051.shtml

Veröffentlicht: 15. Juni 2005

© 2005 Zielke et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Insulinome als Ursache des organischen Hyperinsulinismus sind in der Regel kleine, solitäre und gutartige endokrine Tumore des Pankreas. Aufgrund einer inadäquaten autonomen Insulinsekretion führen sie zu unkontrollierbaren Hypoglykämien und Adipositas. Die kurative Behandlung der Insulinome besteht in der Entfernung des endokrinen Tumors aus dem Pankreas. Dies wird in aller Regel durch eine Enukleation des Tumors, seltener eine formale Resektion am Pankreas erreicht. In der Regel steht das hierzu erforderliche Zugangstrauma in keinem Verhältnis zu der Grösse des endokrinen Pankreastumors, weshalb laparoskopische Techniken prinzipiell sehr attraktiv sind.

Material und Methoden

In diesem Video erläutern wir anhand zweier ausgewählter Patienten mit einem sporadischen Insulinom die minimalinvasiv – laparoskopische Operationstechnik und die besonderen technischen Voraussetzungen für die intraoperative Tumorlokalisation.

Ergebnisse

Jeweils ein Fall einer laparoskopischen Enukleation und einer milzerhaltenden Pankreaslinksresektion wird dargestellt und kennzeichnet das Potenzial der laparoskopischen Therapie der Insulinome.

Schlussfolgerung

Es ist zu erwarten, dass diese Technik in Zukunft eine grössere Rolle spielen wird.