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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

27. bis 30.04.2004, Berlin

Die Technik der laparoskopischen Gastroenterostomie zur Palliation des Pankreaskopfkarzioms

Vortrag

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  • presenting/speaker Klaus Peitgen - Klinik für Chirurgie und Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie, Kliniken Essen-Mitte, Essen
  • M. Walz - Klinik für Chirurgie und Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie, Kliniken Essen-Mitte, Essen

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 27.-30.04.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dgch0842

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2004/04dgch643.shtml

Veröffentlicht: 7. Oktober 2004

© 2004 Peitgen et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Magenausgangsstenosen bei inoperablem Pancreaskopfkarzinom werden durch eine Gastroenterostomie palliativ behandelt. Die laparoskopische Durchführung einer solchen Operation ist technisch anspruchsvoll.

Material und Methoden

Das Video zeigt die laparoskopische Durchführung einer anterioren Gastro-jejunostomie mit Braun´scher Fusspunktanastomose in gemischter Klammernaht- und Handnahttechnik bei Magenausgangsstenose eines primär inoperablem Panc-reaskopfkarzinoms. Hierzu wird ein lineares Klammernahtinstrument in die an den Magen herangezogene erste Jejunalschlinge und den inzidierten Magen eingeführt und eine Seit-zu-Seit-Anastomose hergestellt. Der entstandene Inzisionsdefekt wird per intrakorporal geknoteter Einzelknopfnaht verschlossen. Analog wird die Braun´sche Fußpunktanastomose durchgeführt.

Ergebnisse

Bei bisher drei Operationen traten keine Komplikationen auf. Postoperativ war bei allen Patienten die gastroenterale Passage wieder hergestellt.

Schlussfolgerung

Die laparoskopische Gastroenterostomie ist eine bei entsprechender Erfahrung sicher durchführbare Palliativoperation.