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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

27. bis 30.04.2004, Berlin

Die thorakoskopisch assistierte minimal invasive ventrale Stabilisierung der Wirbelsäule unter Einsatz der Navigation in Bauchlage

Vortrag

  • presenting/speaker Oliver Gonschorek - Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Leipzig, Leipzig, Deutschland
  • S. Katscher - Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Leipzig, Leipzig, Deutschland
  • T. Engel - Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Leipzig, Leipzig, Deutschland
  • C. Josten - Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Leipzig, Leipzig, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 27.-30.04.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dgch1478

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2004/04dgch578.shtml

Veröffentlicht: 7. Oktober 2004

© 2004 Gonschorek et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Die differenzierte Versorgung von Frakturen, Spondylodiszitiden und Tumoren der Wirbelsäule bezieht in zunehmendem Maße die ventrale Säule mit ein. Die initial durch die ausgedehnten offenen Zugänge hohe Komplikationsrate und Zugangsmorbidität konnte durch die endoskopisch gestützten minimalinvasiven Verfahren deutlich gesenkt werden. Eine wesentliche technische Neuerung stellt die synchrone Versorgung dorsoventral in Bauchlage und der Einsatz der Navigation dar.

Material und Methoden

Die ventralen Spondylodesen - isoliert oder mit dorsaler Instrumentierung kombiniert - wurden im Zeitraum vom 1.1.2002 bis 30.6.2003 prospektiv erfasst. Alle Versorgungen erfolgten thorakoskopisch in Bauchlage, wenn möglich unter Einsatz der Navigation.

Ergebnisse

Es wurden 27 isoliert ventrale Spondylodesen und 38 kombiniert dorsoventrale Versorgungen durchgeführt. Ventral waren TH 9 bis L 3 primär betroffen, 14 Mini-Lumbotomien standen 51 Thorakoskopien gegenüber. Die isoliert ventralen Zugänge wurden 12 mal, die kombiniert dorsoventralen 15 mal navigiert. Letztere wurden je 19mal einzeitig und zweizeitig operiert. Die Narkose- und OP- Zeiten konnten so reduziert werden.

Schlussfolgerung

Die Navigation zeigte eine initiale Learning curve, dann aber wesentliche Vorteile in der operativen Versorgung und v.a. auch in der Ausbildung. Durch die Bauchlage kann darüber hinaus eine synchrone Versorgung erfolgen, was OP- und insbesondere Narkosezeit spart.