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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

27. bis 30.04.2004, Berlin

Fehler bei Probeexzisionen und Resektionen von Weichgewebssarkomen der Extremitäten

Poster

  • presenting/speaker Marcus Lehnhardt - Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Ruhr-Universität Bochum
  • H.H. Homann - Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Ruhr-Universität Bochum
  • D. Druecke - Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Ruhr-Universität Bochum
  • L. Steinstraesser - Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Ruhr-Universität Bochum
  • H.U. Steinau - Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Ruhr-Universität Bochum

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 27.-30.04.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04dgch0247

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2004/04dgch527.shtml

Veröffentlicht: 7. Oktober 2004

© 2004 Lehnhardt et al.
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Gliederung

Text

Einleitung

Trotz klarer Richtlinien zur präoperativen Planung des Zuganges zur Biopsierung und Resektion maligner Weichteiltumoren (kürzester Weg zum Tumor, Vermeidung unnötiger Traumatisierung, Verletzung von dominanten Lymph- und Venensystemen, Kontamination von Gewebe, welches nach onkologischen Gesichtspunkten geschont werden könnte, nah an der Inzisionslinie ausgeleitete Drainagen, Intrakutannähte) lassen sich im klinischen Alltag noch immer fehlerhaft geplant/durchgeführte Inzisionsbiopsien, Tumorresektionen und Defektdeckungen beobachten.

Material und Methoden

Anhand 30 ausgewählter, aktueller Fälle werden fotodokumentierte Fehler der Planung und Durchführung von Probeexzisionen und Tumorresektionen aufgezeigt sowie Taktik und Technik kritisch hinterfragt.

Ergebnisse

Nach Biopsien, Resektionen, Nachresektionen und bei Rezidiven sind nach fehlerhaften Inzisionen und weit ausgeleiteten Redondrainagen oft deutlich größere Eingriffe erforderlich, da lokale plastische Defektdeckungen aufgrund falscher Planung und OP- Technik keine Anwendung finden können.

Schlussfolgerung

Durch strikte Einhaltung onkologischer Richtlinien zur Biopsierung und Resektion maligner Weichgewebssarkome der Extremitäten kann die Versorgungsqualität von Patienten mit Weichgewebssarkomen verbessert und Amputationsraten deutlich gesenkt werden.