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29. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2011)

12.01. - 15.01.2011, Grindelwald, Schweiz

Evaluierung von Narben: Etablierte und neue Ansätze

Meeting Abstract

  • D. B. Lumenta - Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
  • H. Selig - Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
  • H. B. Kitzinger - Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
  • L. P. Kamolz - Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
  • M. Frey - Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

DAV 2011. 29. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Grindelwald, Schweiz, 12.-15.01.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dav38

DOI: 10.3205/11dav38, URN: urn:nbn:de:0183-11dav380

Veröffentlicht: 21. Juni 2011

© 2011 Lumenta et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Zur Narbenbeurteilung gibt es eine Vielzahl an subjektiven und objektiven Methoden. Dennoch hat sich kein universeller Standard etabliert. In dieser Übersicht werden gängige Methoden mit Hinblick auf Ihren klinischen Einsatz vorgestellt.

Methoden: Unabhängig von subjektiven oder objektiven Beurteilungsmethoden können Narben grundsätzlich anhand ihrer Farbe, Form, Grösse, Ausmass, Symptomatik, biomechanischen und physiologischen Eigenschaften beschrieben werden. Unter Einbeziehung der gängigen Literatur und eigener Erfahrungen werden einzelne Methoden beurteilt.

Resultate: Keine der zur Verfügung stehenden Methoden kann den Gesamtaspekt einer Narbe adäquat zusammenfassen und nur eine Kombination verschiedener Verfahren ermöglicht es, einzelne Eigenschaften in ein dem Kontext angepasstes Gesamtbild zu integrieren.

Schlussfolgerung: Nicht nur die Vielfalt der an Narben bestimmbaren Parameter, sondern die Möglichkeit Ihrer Beurteilung durch verschiedene Messinstrumente geht mit einer Hetereogenität einher, die eine Validierung vor allem mit klinischer Ausrichtung erschwert. Es werden vor allem jene Methoden Eingang in den klinischen Alltag finden, die zeiteffizient genutzt werden können und klinisch relevante Daten in quantifizierbarer Form aufzeichnen.