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28. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2010)

13.01. bis 16.01.2010, Schladming, Österreich

„Hauptsache wir haben einmal darüber geredet …“ – Ethische Entscheidungen im Burnteam: Teil 1 Ärztliche Sicht

Meeting Abstract

  • corresponding author Clemens Schiestl - Universitätskinderspital Zürich, Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Zürich, Schweiz
  • Veronika Cortes - Universitätskinderspital Zürich, Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Zürich, Schweiz
  • Bettina Hafner - Universitätskinderspital Zürich, Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Zürich, Schweiz
  • D. Neuhaus - Universitätskinderspital Zürich, Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Zürich, Schweiz
  • K. Schäffer - Universitätskinderspital Zürich, Zentrum für brandverletzte Kinder, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Zürich, Schweiz

DAV 2010. 28. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Schladming, Österreich, 13.-16.01.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dav71

DOI: 10.3205/10dav71, URN: urn:nbn:de:0183-10dav719

Veröffentlicht: 30. Juni 2010

© 2010 Schiestl et al.
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Gliederung

Text

In einem Kinderspital sind ethische Entscheide vor allem im Bereich der Neonatologie und der pädiatrischen Intensivmedizin häufig notwendig. An unserem Kinderspital wird seit 2 Jahren bei allen ethischen Entscheidungen ein strukturiertes Vorgehen gewählt.

Anhand eines Fallbeispiels (eines 7 Jahre alten Jungen, welchem nach einer fulminat verlaufenden Sepsis Amputationen an allen vier Extremitäten vorgenommen werden mussten) wird dieses strukturierte Vorgehen aufgezeigt.

Ebenfalls aufgezeigt werden die Probleme unseres Burnteams, sich auf ein solches Vorgehen einzulassen und die Hilfe von Ethikern bei der Entscheidungsfindung nicht als Bevormundung zu erleben. Der Vortrag besteht aus zwei Teilen, welche die Sicht der Ärzte und der Pfegenden getrennt zur Darstellung bringt.

Die Erfahrung welche unser Team dabei machen musste wird zur Diskussion gestellt.