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28. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2010)

13.01. bis 16.01.2010, Schladming, Österreich

Der diagnostische Blick – Wie tief sind Verbrennungen?

Meeting Abstract

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DAV 2010. 28. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Schladming, Österreich, 13.-16.01.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dav11

DOI: 10.3205/10dav11, URN: urn:nbn:de:0183-10dav118

Veröffentlicht: 30. Juni 2010

© 2010 Voßschulte.
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Gliederung

Text

Verbrühungen machen 80% thermischer Verletzungen des Kindesalters aus.

Bei Hitzeschäden der Haut zweiten Grades ist die temporäre alloplastische (Weichteil-)deckung eine gängig praktizierte Methode. Seit seiner europäischen Markteinführung im Jahre 2004 wird in vielen Kliniken Suprathel®; bei Verbrennungen zwischen Grad 2a und 2b appliziert. Ab Grad 2b kann eine (Spalthaut-)Transplantation notwendig werden.

Wir behandeln Hitzeschäden ausschließlich bei Kindern. In unserem Haus wird die alloplastische Weichteildeckung mit Suprathel®; seit 2005 breit praktiziert.

Wir untersuchten retrospektiv für die Jahre 2005 bis Oktober 2009, bei wieviel Patienten in unserem Haus nach vorheriger temporärer alloplastischer Deckung ein Therapiewechsel und somit eine Transplantation notwendig wurde. Ziel der Studie war es einen Überblick darüber zu bekommen, wie oft die primäre (human-)visuelle Tiefeneinschätzung einer oberflächlicheren Verbrennung revidiert werden musste.

Für uns stellt sich die Frage, ob die Rate der initialen Fehleinschätzung der Verbrennungstiefe und der daraus resultierenden Verfahrenswechsel von der konservativen zur operativen Behandlung von kindlichen Verbrennungen durch den Einsatz einer Laser image-Doppler-Kamera signifikant reduziert werden kann.